Regatta Hero ist ein Komplettsystem zur Organisation, Durchführung, Verfolgung und Wertung von Regatten bzw. Regattaserien. Segler, Wettfahrtleiter und Tonnenleger haben ein Smartphone App auf ihrem Smartphone installiert. Für die Zuschauer gibt es die Möglichkeit die Regatta auf einer Webpage zu verfolgen, in Real-Time bzw. als Replay.
Ein Smartphone eignet sich für Regatta Hero besonders gut, da es über alle benötigten Hardwarekomponenten verfügt, also Bildschirm, Lautsprecher, GPS-Modul sowie Mobilfunkverbindung verfügen. Zudem gibt es Smartphones bereits ab 60 Euro zu kaufen. Man muss also nicht sein teures Smartphone benutzen, sondern kann ein zweites Smartphone kaufen, dass nur für den Regattabetrieb genutzt wird. Geht dieses Smartphone kaputt oder verloren, ist das zwar ärgerlich, aber kostenseitig zu verschmerzen.
Die Smartphone App für den Segler ist einfach zu bedienen, nach der Installation gibt man einmalig sein Bootsdaten (inkl. Yardstick) an und betätigt eine Schaltfläche und das Tracking zu aktivieren.

Die Smartphone App für den Wettfahrtleiter ist natürlich mit einer umfangreicheren Funktionalität ausgestattet. Dort legt man Regatten und Bahnen an und legt die Bahnmarken für die Bahnen fest. Zudem steuert man damit den Start der Regatta, wobei der Start - wenn einmal angestoßen - komplett automatisch abläuft. Sind alle Boote im Ziel, wird die Regatta automatisch beendet oder der Wettfahrtleiter beendet die Regatta manuell, wenn einige Boote es nicht bis zur Ziellinie schaffen.
Der Tonnenleger kann mit Hilfe App die Position der Tonne auf dem Wasser erfassen, diese werden automatisch an das System weitergeleitet. Oder er packt das Smartphone (60 Euro) in eine wasserfeste Box und befestigt dieses Smartphone mit aktivierten Tracking-Modus an der Tonne. Dann erhält Regatta Hero kontinuierlich Updates über das Schwoien der Boje.
Falls smarte, selbstfahrende Bojen vorhanden sind, können diese ihre Position automatisch an Regatta Hero senden. Zudem verfügt Regatta Hero über eine MQTT-Schnittstelle, damit auch Tracker von Drittanbietern bzw. selbst hergestellt Tracker in Echtzeit angebunden werden können.
Für das Festlegen der Tonnenpositionen gibt es ein kartenbasiertes Webinterface, das auf Basis von OpenSeaMap funktioniert und das Setzen von Tonnenpositionen auf der Karte per Maus oder Fingerzeig ermöglicht. Das ist sehr praktisch, wenn man die Tonnenposition erstmalig grob einrichten möchte oder z.B. Tonnenpositionen von Schifffahrtszeichen übernehmen will.
Man muss allerdings verstehen, dass Tonnenpositionen nicht automatisch Bahnmarken sind. Erst in der App wird vom Wettfahrtleiter festgelegt, bei welchem Kurs welche Bahnmarke an welcher Tonnenposition liegt. Dazu aber später mehr.
Koordiniert wird das ganze von einem Server in der Cloud, der von Regatta Hero bzw. von den Segelverbänden bereit gestellt wird (z.B. dem Segelverband Baden-Württemberg). Mit dem Betrieb, Konfiguration oder Wartung des Servers brauchen sich die Segler oder Wettfahrtleiter aber nicht beschäftigen, das wird alles automatisch von der App gesteuert. Man braucht lediglich die Anmeldeinformationen (Name der Organisation und Passcode) um sich bei Regatta Hero anzumelden.
Bevor man Regatta Hero unter dem Betriebssystem iOS in Betrieb nehmen kann, sollte man optional einmalig die Einstellung "Standortgenauigkeit verbessern" in den Settings des Apple Smartphones deaktvieren!
Ansonsten besteht die Gefahr, dass iOS nicht die tatsächliche Position des Smartphones, sondern die Position des nächstgelegenen WLAN-Hotspots als Standort ermittelt.
Hinweis: Falls man die Option "Standortgenauigkeit verbessern" jetzt nicht deaktiviert, kann man es auch später nachholen, aber am besten jetzt gleich erledigen!
Allerdings gilt dieser Hinweis nur ab iOS 18.4 und neueren Versionen des Apple Betriebssystems, denn erst mit 18.4 wurde diese neue Option eingeführt.
Man findet sie in den Smartphone Settings unter Einstellungen → Datenschutz & Sicherheit → Ortungsdienste → Systemdienste → Produktverbesserungen.
Auf dem Bild sieht man die aktivierte Option "Standortgenauigkeit verbessern". Diese Option sollte aber jetzt DEAKTVIERT werden.
Erst danach sollte mit der eigentlichen Installation der App Regatta Hero begonnen werden. Hier aber noch mal die Erklärung, warum man die Option deaktiveren sollte:
Hintergrund Info: Die Option "Standortgenauigkeit verbessern" ist von Apple gut gemeint, aber auf dem Wasser liefert diese "Optimierung" u.U. erratische Ergebnisse, weil auf dem Wasser auch Signale von weit entfernten WLAN-Hotspots (z.B. am Ufer oder von anderen Booten) empfangen werden.
Und in den Metadaten der WLAN-Signale ist die GPS-Position des Hotspots enthalten. Diese wird dann von iOS u.U. fälschlicherweise als Standort des Smartphones verwendet.
Achtung: Dieser Fehler tritt auch dann auf, wenn man WLAN deaktiviert hat.
Im Apple App Store kann man die App unter dem Suchbegriff "Regatta Hero" finden. Nach erfolgter Installation dann die App starten. Beim ersten Start der App wird der folgende Begrüßungs-Bildschirm angezeigt.
Wähle dann deine favorisierte Sprache und informiere dich dann über die Lizenzbedingungen und die Datenschutzerklärung von Regatta Hero.
Dann bitte bestätigen, dass du während der Regatta das Smartphone am Oberkörper (z.B. in oder unter der Schwimmweste) oder am Oberarm tragen wirst.
Hintergrund Info: Die ist vor allem bei wenig Wind oder Welle notwendig, damit das Smartphone auch dann eine ausreichende Bewegung (Beschleunigung) verspürt.
Andernfalls kann es sein, dass das Smartphone-Betriebssystem aus Energiespargründen keine neuen GPS-Standorte erfasst.
Weiterhin musst du bestätigen, dass du die GPS Zugriffsrechte für Regatta Hero so einstellen wirst, dass der Zugriff immer stattfinden kann.
Hintergrund Info: Die Einstellung "Immer erlauben" ist notwendig, damit die App auch dann den Standort des Smartphone erfassen kann, wenn die App nicht im Vordergrund ist.
Regatta Hero sendet die Positionsdaten Deines Smartphones aber grundsätzlich nur dann auf den Server, wenn das Tracking, also die Teilname an der Regatta, von Dir explizit aktiv geschaltet wurde, sonst nicht!
Wenn beide Hinweise bestätigt wurden, sieht der Bildschirm wie folgt aus. Dann ist auch die Schaltfläche "Aktzeptieren" freigeschaltet.
Im nächsten Schritt dann die Schaltfläche "Akzeptieren" drücken und in dem nachfolgenden Bildschirm die Option "Eingabe der Login-Daten" wählen.
In dem dann angezeigten Dialog den Namen der Organisation und den Passcode eintragen. Der Wettfahrtleiter kennt die Passcodes für die jeweilige Rolle, also den Passcode für den Regattateilnehmer, den Tonnenleger oder den Wettfahrtleiter. Die Regattateilnehmer haben alle den gleichen Passcode.
Nach Betätigen der Schaltfläche "OK" kann man dann die Schaltfläche "Einloggen" anwählen. Wichtig ist dabei, dass man das Einloggen unter freiem Himmel macht, weil die App den Kontakt zu GPS-Satelliten sucht.
Beim erstmaligen Einloggen bittet die App dann um das Recht, den GPS-Standort des Smartphones abfragen zu dürfen. Dies geschieht mit zwei aufeinanderfolgenden Dialogen. Im ersten Dialog wird zunächst abgefragt, ob die App den Standort während der Benutzung abfragen darf.
In diesem ersten Dialog bitte unbedingt die Option "Beim Verwender der App erlauben" auswählen!
Direkt danach kommt noch einmal (!) ein weiterer Abfragedialog für das Recht zur Standortabfrage. Auch hier ist die richtige Auswahl sehr wichtig. Hier bitte unbedingt die Option "Immer erlauben" auswählen.
Hintergrund-Info: Diese Freigabe ist deshalb sehr wichtig, weil die App - aber nur wenn du während der Regatta den Tracking Modus explizit aktivierst - auch dann die GPS-Standorte übertragen muss, wenn die App im Hintergrund läuft (z.B. weil eine andere App im Vordergrund ist oder weil der Sperrbildschirm aktiv ist).
Achtung: Wenn die Auswahl der Standortfreigabe etwas länger dauert, dann kommt danach unter Umständen die folgende Fehlermeldung, das ist aber nicht schlimm.
Dann einfach die Fehlermeldung mit "OK" bestätigen und nachfolgend die Schaltfläche "Einloggen" einfach noch mal betätigen. Die Rechteabfrage zur Standorterfassung ist dann ja schon erledigt und die App loggt sich dann nach ein paar Sekunden ein.
Falls die Fehlermeldung erneut erscheint, dann sind entweder die Login-Daten falsch oder man ist nicht unter freiem Himmel. In allen anderen Fällen ist man jetzt eingeloggt.
Wenn man den Passcode für den Teilnehmer einer Regatta eingeben hat, dann sieht man den folgenden Bildschirm.
Wenn man den Passcode des Wettfahrtleiters eingegeben hat, dann sieht den folgenden Bildschirm.
Damit ist der initiale Inbetriebnahmevorgang abgeschlossen. Die Auswahl einer Regatta sowie die Eingaben der Meldedaten wird im Kapitel Die App für den Segler erklärt
Hintergrund-Info: die Vorgehensweise beim ersten Einloggen ist wegen der Rechtefreigabe aufwendig. Die gute Nachricht ist aber, dass bei jedem folgenden Anmelden man direkt ohne weitere Abfragen in das oben abgebildete Menü gelangt.
Bevor man Regatta Hero unter dem Betriebssystem Android in Betrieb nehmen kann, muss man unter Android unbedingt einmalig die Einstellung "Standortgenauigkeit verbessern" in den Settings des Android Smartphones deaktvieren!
Ansonsten besteht die Gefahr, dass Android nicht die tatsächliche Position des Smartphones, sondern die Position des nächstgelegenen WLAN-Hotspots als Standort ermittelt.
Hinweis: Falls man die Option "Standortgenauigkeit verbessern" jetzt nicht deaktiviert, kann man es auch später nachholen, aber am besten jetzt gleich erledigen!
Deshalb bitte am besten jetzt erst die folgenden Schritte ausführen. Dazu ist es notwendig, die Settings App auf Deinem Android Smartphone aufzurufen.
Oben in den Settings befindet sich ein Suchfeld, da bitte nach dem Begriff "Standortgenauigkeit" suchen. Dann erscheint die folgende Auswahl:
Wenn man das Suchergebnis "Standortgenauigkeit" anwählt (oder je nach Android Version zuerst "Standortdienste" und darunter dann "Standortgenauigkeit"), dann erscheint die folgende Ansicht.
Die Option "Standortgenauigkeit verbessern" muss unbedingt deaktiviert sein! Standardmäßig ist sie meist aktiv. Es muss also wie folgt aussehen:
Erst danach sollte mit der eigentlichen Installation der App Regatta Hero begonnen werden. Hier aber noch mal die Erklärung, warum man die Option deaktiveren muss:
Hintergrund Info: Die Option "Standortgenauigkeit verbessern" ist von Google gut gemeint, aber auf dem Wasser liefert diese "Optimierung" oft erratische Ergebnisse, weil auf dem Wasser auch Signale von weit entfernten WLAN-Hotspots (z.B. am Ufer oder von anderen Booten) empfangen werden.
Und in den Metadaten der WLAN-Signale ist die GPS-Position des Hotspots enthalten. Diese wird dann von Android fälschlicherweise als Standort des Smartphones verwendet.
Achtung: Dieser Fehler tritt auch dann auf, wenn man WLAN deaktiviert hat.
Nachdem die Option "Standortgenauigkeit verbessern" deaktiviert wurde, kann man im Android Play Store die App unter dem Suchbegriff "Regatta Hero" suchen und installieren.
Nach erfolgter Installation dann die App starten. Beim ersten Start der App wird der folgende Begrüßungs-Bildschirm angezeigt.
Wähle dann deine favorisierte Sprache und informiere dich dann über die Lizenzbedingungen und die Datenschutzerklärung von Regatta Hero.
Dann bitte bestätigen, dass du während der Regatta das Smartphone am Oberkörper (z.B. in oder unter der Schwimmweste) oder am Oberarm tragen wirst.
Hintergrund Info: Die ist vor allem bei wenig Wind oder Welle notwendig, damit das Smartphone auch dann eine ausreichende Bewegung (Beschleunigung) verspürt. Andernfalls kann es sein, dass das Smartphone-Betriebssystem aus Energiespargründen keine neuen GPS-Standorte erfasst.
Weiterhin musst du bestätigen, dass du die GPS Zugriffsrechte für Regatta Hero so einstellen wirst, dass der Zugriff immer stattfinden kann.
Hintergrund Info: Die Einstellung "Immer zulassen" ist notwendig, damit die App auch dann den Standort des Smartphone erfassen kann, wenn die App nicht im Vordergrund ist. Regatta Hero sendet die Positionsdaten Deines Smartphones aber grundsätzlich nur dann auf den Server, wenn das Tracking, also die Teilname an der Regatta, von Dir explizit aktiv geschaltet wurde, sonst nicht!
In dem Dialog, in dem man die GPS-Rechtefreigabe auf "Immer zulassen" setzt, gibt es weiter unten noch die Option "Genauen Standort verwenden". Diese ist standardmäßig aktiv und sollte auch aktiv bleiben.
Wie im vorhergehenden Kapitel beschrieben, muss aber - Achtung Verwechslungsgefahr! - die Option "Standortgenauigkeit verbessern" deaktiviert sein.
Damit sichergestellt ist, dass diese Settings richtig eingestellt werden, muss man auch diese beiden Hinweise explizit bestätigen.
Erst wenn alle vier Hinweise bestätigt wurden, sieht der Bildschirm wie folgt aus. Dann ist auch die Schaltfläche "Aktzeptieren" freigeschaltet.
Im nächsten Schritt dann die Schaltfläche "Akzeptieren" drücken und in dem nachfolgenden Bildschirm die Option "Eingabe der Login-Daten" wählen.
In dem dann angezeigten Dialog den Namen der Organisation und den Passcode eintragen. Der Wettfahrtleiter kennt die Passcodes für die jeweilige Rolle, also den Passcode für den Regattateilnehmer, den Tonnenleger oder den Wettfahrtleiter. Die Regattateilnehmer haben alle den gleichen Passcode.
Nach Betätigen der Schaltfläche "OK" kann man dann die Schaltfläche "Einloggen" anwählen. Wichtig ist dabei, dass man das Einloggen unter freiem Himmel macht, weil die App den Kontakt zu GPS-Satelliten sucht.
Beim erstmaligen Einloggen bittet die App dann um das Recht, den GPS-Standort des Smartphones abfragen zu dürfen.
Hinweis: Es ist wichtig, alle folgenden Abfragen sorgfältig zu lesen und entsprechend dieser Anleitung exakt so umzusetzen, wie nachfolgend beschrieben.
Jetzt die Schaltfläche "Einloggen" antippen. Wie bei iOS kommt auch hier dann vom Betriebssystem einmalig die Abfrage, ob die App den Gerätestandort abrufen darf. Hier wählen wir zunächst die Option "Bei Nutzung der App".
Dann erscheint der zweite Dialog. Darin wird man zunächst nur darüber informiert, dass in den Smartphone-Settings die Standortfreigabe auch für den Fall zu erlauben ist, wenn die App im Hintergrund oder bei aktivierten Sperrbildschirm läuft. Hier bitte die Option " Open 'Settings' / 'Einstellungen' öffnen" wählen.
Damit dass aber auch wirklich im Betriebssystem eingestellt wird, gibt es einen dritten Dialog, im dem das Recht entsprechend einzustellen ist. Also hier die Option "Immer zulassen" auswählen. Außerdem darauf achten, dass wirklich auch die Option "Genauen Standort verwenden" ausgewählt ist.
Wenn alle drei Dialoge abgearbeitet sind, dann loggt sich das System ein. Achtung: Wenn die einmalige Freigabe des GPS Zugriffs zu lange gedauert hat, kommt u.U. eine Fehlermeldung wie folgt.
Dann einfach die Fehlermeldung mit "OK" bestätigen und nachfolgend die Schaltfläche "Einloggen" einfach noch mal betätigen. Die Rechteabfrage zur Standorterfassung ist dann ja schon erledigt und die App loggt sich dann nach ein paar Sekunden ein.
Falls die Fehlermeldung erneut erscheint, dann sind entweder die Login-Daten falsch oder man ist nicht unter freiem Himmel. In allen anderen Fällen ist man jetzt eingeloggt.
Wenn man den Passcode für den Regattateilnehmer eingeben hat, dann sieht man den folgenden Bildschirm.
Wenn man den Passcode des Wettfahrtleiters eingegeben hat, dann sieht den folgenden Bildschirm.
Damit ist der initiale Inbetriebnahmevorgang abgeschlossen. Die Auswahl einer Regatta sowie die Eingaben der Meldedaten wird im Kapitel Die App für den Segler erklärt
Hintergrund-Info: die Vorgehensweise beim ersten Einloggen ist wegen der Rechtefreigabe aufwendig. Die gute Nachricht ist aber, dass bei jedem folgenden Anmelden man direkt ohne weitere Abfragen in das oben abgebildete Menü gelangt.
Damit Android Smartphones ihren Standort zuverlässig und dauerhaft senden, kann unter Umständen etwas "Fine-Tuning" erforderlich sein. Das hängt damit zusammen, dass Android - anders als iOS - ein freies Betriebssystem ist.
Wenn ein Android Smartphone während der Wettfahrt nicht - oder nach einiger Zeit nicht mehr - seine Position sendet, findet man Kapitel Troubleshooting bei Android Smartphones eine Beschreibung der häufigsten Fehlerquellen (z.B. Memory-Cleaner, zusätzliche Energiesparmodi, etc, etc.).
Bei bestimmten Smartphone Herstellern ist es leider notwendig, die in diesem Kapitel beschriebenen Schritte zu befolgen, andere Android Smartphones funktionieren dagegen von Anfang an problemlos.
Bei Booten mit Carbon-Ausstattung (Mast, Segel) kann es in seltenen Fällen je nach Wetter und Qualität des Smartphones u.U. zu Problemen kommen. Da kann es sinnvoll sein, für das Smartphone einen sogenannten Bluetooth GPS Empfänger zu kaufen, der dann die GPS-Funktion des Smartphones ersetzt und oft deutlich bessere Ergebnisse liefert. Das funktioniert nach bisheriger Erfahrung problemlos vor allem bei Smartphones mit dem iOS Betriebssystem. Wir haben z.B. das Gerät "GNS 3000" und "Bad Elf flex mini" erfolgreich getestet.
Die Anbindung von Bluetooth-Tracker bei Android ist aufwendiger, da hier ein Helfer-App installiert werden muss, die die Verbindung zwischen dem externen Bluetooth Tracker und dem Smartphone herstellt. Bei iOS hingegen ist mit der Kopplung der Bluetooth-Verbindung die externe GPS-Funktionalität sofort automatisch da.
Wenn das Setup der App abgeschlossen ist, dann zuerst die Regatta auswählen, an der man teilnehmen möchte. In unserem Beispiel wäre das die "Demo Regatta", die beim Einrichten einer neuen Organisation automatisch eingerichtet wurde.
Bevor man an einer Regatta teilnehmen kann, müssen bei erster Benutzung der App einmalig die Meldedaten eingegeben werden. Dazu auf die Option "Meldedaten bearbeiten" klicken. Man kommt dann in den folgenden Bildschirm.
Hinweis: Falls man auf "An Regatta teilnehmen" klickt und bislang keine Meldedaten eingegeben wurden, kommt man ebenfalls in diesen Bildschirm.
Nun gibt man zunächst die Segelnummer ein (oder falls nicht vorhanden eine andere eindeutige Bezeichnung, z.B. Boots- oder Team-Name). Dann wird in den weiteren Feldern der Team-Name, die Bootsklasse, der Handicap-Wert (bei Yardstick-Regatten der Yardstick-Wert) sowie der Vereins- und Bootsnamen eingegeben.
Wenn man im Anschluss an die Eingabe der Daten direkt an der Regatta teilnehmen möchte, dann wählt man die Option "An Regatta teilnehmen". Im anderen Fall einfach die Schaltfläche "Zurück" wählen.
In beiden Fällen werden die Meldedaten gespeichert und stehen für alle zukünftigen Regatten zur Verfügung.
Wählt man im Hauptmenü oder in dem Meldedaten-Bildschirm die Option "An Regatta teilnehmen", dann wird die App in den Tracking-Modus versetzt und man sieht den folgenden Bildschirm.
Hinweis: Im Tracking-Modus ist die Titelleiste nicht mehr blau, sondern orange. Damit ist deutlich sichtbar, ob die App für die Regatta-Teilnahme bereit ist oder nicht.
In der obersten Zeile wird zunächst angezeigt, welche Bahn der Wettfahrtleiter für das aktuelle Rennen ausgewählt hat. Darunter wird der Countdown bis zum Start angezeigt. Ist das Rennen noch nicht gestartet, dann erscheint hier "--:--".
Hinter der Anzeige "--:--" wird eine Information in der Form "+ H:MM:SS" angezeigt, wenn das Rennen noch nicht gestartet ist und man an einer Känguru Regatta (Pursuit Race) teilnimmt. Dabei handelt es sich um den Start-Zeitversatz, der sich aus dem Handicap-Wert des Bootes ergibt.
In dem Bereich unter der Countdown-Anzeige werden bis zu 4 Flaggensignale angezeigt, also z.B. die Ankündigungs-, Vorbereitungs- oder Klassenflagge sowie weitere Signale, die gemäß der Wettfahrtordnung während oder nach dem Start angezeigt werden können.
Unter den Flaggensignalen gibt es dann eine Reihe von Informationen für den Segler. In der ersten Zeile wird der Abstand zur nächsten Bahnmarken bzw. zur Start- oder Ziellinie angezeigt. Die Angabe erfolgt in nautischen Meilen. Zudem wird die Peilung zur nächsten Bahnmarke angezeigt. Bei Start- bzw. Ziellinie ist das die Peilung auf die Mitte der Linie.
Darunter wird die aktuelle GPS-Position in dezimalen Längen- und Breitengraden angeben. Dann erfolgt die Ausgabe der aktuellen Geschwindigkeit in Knoten sowie die gefahrene Strecke seit dem Startsignal.
Hinweis: Die oben genannten Daten sind u.U. nicht sichtbar und zwar immer dann, wenn der Wettfahrtleiter die Anzeige dieser Daten in den Regatta-Optionen deaktiviert hat.
Die abschließende Zeile mit der Info "GPS" und "Server" wird immer angezeigt. Die Info "GPS" gibt an, vor wie vielen Millisekunden das Betriebssystem des Smartphones das letzte GPS Signal erfasst hat.
Wenn dieser Wert dauerhaft über 2000 Millisekunden liegt, dann ist der GPS-Empfang des Smartphones gestört. Entweder ist der Empfang durch Mast und Segel beeinträchtigt oder das Smartphone verspürt keine Beschleunigung und hat aus Energiespargründen die GPS-Erfassung unterbrochen.
Die Uhrzeit hinter der Info "Server" zeigt an, wann die App zuletzt Mobilfunkverbindung zum Server hatte. Regatta Hero ist in der Lage, Mobilfunkunterbrechungen zwischen Start und Ziellinie auch über längere Zeit zu überstehen. Nur beim Start und beim Zieleinlauf muss wirklich Mobilfunkverbindung bestehen.
Hinweis: Wenn das Infofeld "Delta" erscheint, dann ist die Uhrzeit des Smartphones nicht korrekt eingestellt. Das Feld "Delta" zeigt dann an, wie groß der Unterschied in Millisekunden ist.
Regatta Hero speichert die eingegeben Meldedaten jeweils unter dem Bootsnamen ab. Jeder neu eingegebene Bootsname führt dazu, dass ein weiteres Bootsprofil angelegt wird. Auf dem nachfolgenden Bildschirm sieht man, dass beim Antippen des Bootsnamens eine Liste aufklappt. Dort findet man alle gespeicherten Bootsprofile so wie die Option "Neu...".
Man kann also entweder ein Bootsprofil auswählen oder über die Auswahl von "Neu..." erreichen, dass man ein neues Profil anlegen kann.
Hinweis: wenn man "Neu..." auswählt, dann erscheint sowohl beim Antippen von "Meldedaten bearbeiten" als auch beim Antippen von "Teilnehmen als" ein leeres Formular zur Eingabe der neuen Bootsdaten.
Wenn man die Meldedaten verändert möchte, dann nutzt man im Hauptmenü den Menüpunkt "Meldedaten bearbeiten.". Also erst in dem Auswahlfeld auf der Schaltfläche "Teilnehmen als" das gewünschte Boot auswählen und dann mit der Schaltfläche "Meldedaten bearbeiten" in die nachfolgend beschriebene Maske wechseln
Hinweis: Die Meldedaten können nur bearbeitet werden, wenn man nicht im Tracking-Modus ist.
Ein Bootsprofil lässt sich löschen, indem man im Bildschirm „Registrierungsdaten bearbeiten“ einfach das Feld „Bootsname“ leert und anschließend auf „Zurück“ tippt.
Für alle, die noch nicht 100% geübt im Lesen der Wettfahrtsignale beim Start sind, gibt es hier eine kurze Beschreibung des Start-Ablaufs.
Wenn die Wettfahrtleitung noch nicht aktiv geworden ist, dann sieht man als Regattateilnehmer den folgenden Bildschirm. Es sind außer der Flagge Y (Schwimmwestenpflicht) keine Signalflaggen gesetzt und der Countdown wurde noch nicht gestartet.
Gemäß Wettfahrtordnung muss die Flagge Orange (Startlinie bereit) mindestens 5 Minuten vor Setzen des Ankündigungssignal gesetzt werden. Ist das geschehen, dann sieht man als Regattateilnehmer den folgenden Bildschirm.
Man muss jetzt damit rechnen, dass als Nächstes das Ankündigungssignal gesetzt wird und der Start-Countdown beginnt.
Das Ankündigungssignal ist üblicherweise die Klassenflagge der startenden Bootsklasse. Bei Yardstick-Regatten ist Form und Aussehen des Ankündigungssignals in der Ausschreibung bzw. Segelanweisung festgelegt.
Bei Regatta Hero ist das Aussehen des Ankündigungssignal immer gleich. Eine weisse Flagge mit dem Wort "Class" in der Mitte. Wenn die Wettfahrtleitung die Klassenflagge setzt, beginnt automatisch der Start-Countdown und man sieht den folgenden Bildschirm.
Nun läuft die Startsequenz automatisch bis der Countdown bei Null ist und zeigt zwischendurch weitere Signalflaggen an.
Wenn der Start-Countdown die erste Minuten runtergezählt hat, wird zusätzlich zur Klassenflagge die Vorbereitungsflagge angezeigt, z.B. die Flagge P oder eine andere der möglichen Vorbereitungsflaggen. Das sieht dann wie folgt aus.
Nun läuft die Startsequenz automatisch weiter bis die nächste Flagge angezeigt wird.
Wenn der Start-Countdown die letzte Minute erreicht hat, wird die Vorbereitungsflagge runter genommen. Damit wissen alle, dass der Start in 60 Sekunden stattfindet. Der Bildschirm sieht dann wie folgt aus.
Wenn der Start-Countdown bei Null angekommen ist, wird die Klassenflagge runter genommen und man darf die Startlinie überqueren. Die Darstellung auf dem Smartphone sieht dann so aus.
Nachdem der Start erfolgt ist, zählt die Uhr weiter und zeigt die aktuelle Regattazeit an. Falls ein Frühstart von der Wettfahrtleitung erkannt wurde, wird jetzt (je nach Situation) ein allgemeiner Rückruf oder ein Einzelrückruf angezeigt.
Im nachfolgenden Bildschirm sieht man das Flaggensignal für den allgemeinen Rückruf. Ein allgemeiner Rückruf erfolgt, wenn die Wettfahrtleitung zu viele Frühstarts beobachtet, die nicht mehr einzeln erfasst werden können.
Erfolgt ein allgemeiner Rückruf, ist die Regatta damit abgebrochen und es wird in einigen Minuten ein neuer Start begonnen. Das Ankündigungssignal erfolgt dann exakt 60 Sekunden nach dem Niederholen der Flagge für den allgemeinen Rückruf.
Im nachfolgenden Bildschirm sieht man das Flaggensignal für den Einzelrückruf. Die Flagge erscheint bei allen Regattateilnehmern, auch wenn das eigenen Boot keinen Frühstart verursacht hat. Das sieht dann wie folgt aus.
Jeder Regattateilnehmer muss jetzt für sich entscheiden, ob er vielleicht frühgestartet ist und gff. zurück zur Startlinie segeln und neu starten. Fährt man einen Frühstart und entlastet sich nicht durch das Zurückfahren, wird man ggf.. von der Wettfahrtleitung disqualifiziert.
Wenn die Wettfahrtleitung sich entscheidet, während des Start-Countdowns die Flagge AP zu setzen, dann wird der Start abgebrochen und es erscheint der folgende Bildschirm.
Erfolgt Startverschiebung, ist der Start damit abgebrochen und es wird in einigen Minuten ein neuer Start begonnen. Das Ankündigungssignal erfolgt dann exakt 60 Sekunden nach dem Niederholen der Flagge für Startverschiebung.
Wenn ein Regattateilnehmer während der Regatta seine Teilnahme an der Regatta beenden möchte, dann muss er die Schaltfläche "Regatta aufgeben" betätigen. Es erscheint dann ein Abfragedialog, ob man sich sicher ist.
Wenn man den Dialog bestätigt, dann wird man unwiderruflich aus der Regatta entfernt und kann auch nicht mehr wieder eintreten.
Wenn die Wettfahrtleitung außerhalb der Regatta Nachrichten an die Regattateilnehmer sendet, dann werden diese in der App als Meldung angezeigt, sobald sie eintreffen.
Hinweis: Falls in der Mitteilung angezeigt wird, dass man als Anwender auf eine neue Version der App aktualisieren soll, dann wird anstatt der Schaltfläche "Zurück" eine Schaltfläche angezeigt, die direkt zum jeweiligen App Store springt.
Wenn man später die Meldung noch einmal ansehen möchte, dann kann man in der Werkzeugleiste am oberen Rand auf das Megaphone-Symbol klicken.
Die Mitteilungen sind nicht spezifisch für eine Wettfahrt oder Regatta, sondern gelten für alle Teilnehmer, die der gleichen Organisation angehören.
Falls in einer Regatta bereits ein Rennen abgeschlossen wurde, kann man von der Ansicht "Mitteilungen der Wettfahrtleitung" mit Hilfe der Schaltfläche "Ergebnisse der letzten Wettfahrt" die Ergebnisse des letzen Rennen ansehen.
Daraufhin sieht man dann die folgende Liste mit der Platzierung. Bei der letzten Spalte ("Zeit") handelt es sich um die berechnete Zeit.
Am Ende der Liste erscheinen ggfs. auch die Boote, die "DNF" gewertet wurden. Es werden immer nur die Ergebnisse der Regatta angezeigt, die man in der App als aktive Regatta ausgewählt hat.
Hinweis: Falls eine zeitlimitierte Regatta gefahren wurde, erscheint in der letzten Spalte nicht die berechnete Zeit, sondern die Anzahl gefahrene Bahnmarken plus die Distanz zur nächsten (nicht mehr erreichten) Bahnmarke.
Es ist möglich, den Mapviewer-Link für das aktuelle Rennen direkt aus der App zu teilen. Man kann den Link anschließend an Freunde und Zuschauer an Land senden, damit sie das Rennen verfolgen können. Verwenden Sie dazu das „Teilen“-Symbol in der Titelleiste.
Allerdings kann es sein, dass die Wettfahrtleitung diese Funktion deaktiviert hat. In diesem Fall sieht man in der App keine Teilen-Werkzeug.
Hinweis: Wenn Sie als Wettfahrtleiter angemeldet sind und sich im Bildschirm "Bahnmarken definieren" befinden, gelangen Sie in den Wettfahrtleiter-Modus des Mapviewers. In allen anderen Fällen werden Sie in den Viewer-Modus des Mapviewers weitergeleitet.
Als Zuschauer kann man sich den Verlauf einer Regatta live oder als Replay ansehen. Dies geschieht über den sogenannten Mapviewer. Die URL zum Aufruf des Mapviewer erhält man von der Wettfahrtleitung oder vielleicht ist sie auch schon auf der Veranstaltungswebsite verlinkt. Nach Aufruf der URL sieht das dann wie folgt aus:

Auf der Karte kann man mit Hilfe des Maus den Ausschnitt verschieben oder den Zoom-Level mit dem Scroll-Rad auf der Maus einstellen. Die Option "Karte maximieren blendet den rechten Teil der Darstellung aus und man sieht die Karte vollflächig.
Zudem ist es möglich, die Option "OpenSeaMap" auszuwählen. Dann werden die Seezeichen aus OpenSeaMap eingeblendet.

Am Ende der Werkzeugleiste sieht man die Flagge von Großbritannien. Damit kann man die Spracheinstellung auf Englisch schalten, falls gewünscht.
Im Mapviewer hat man dann die Möglichkeit, in der Werkzeugleiste am oberen Rand des Bildschirms die gewünschte Regatta auszuwählen. Es kann aber auch sein, dass in dem von der Wettfahrtleitung vorbereiteten Link bereits die Regatta voreingestellt ist.
Nach Auswahl einer Regatta sieht man dann die Tonnen, die Bahnmarken und als graue Linie den Kurs, der abgesegelt wird. Zurzeit ist dann noch der Live-View aktiv. Das bedeutet, dass - falls eine Regatta gerade stattfindet - man das Tracking live beobachten kann. In dem unten dargestellten Fall ist der Countdown zum nächsten Start gerade gestartet worden.

Möchte man eine bereits stattgefundene Regatta ansehen, dann wählt man in der Listbox, wo anfangs "Live View" steht, einfach den gewünschten Lauf aus. Dabei ist es so, dass der Tag und die Startzeit (Zeitpunkt des Setzens der Klassenflagge) im Namen des Laufs kodiert ist.
Nach Auswahl des gewünschten Laufs dann die Schaltfläche "Starte Replay" auswählen.

Durch Betätigen der Schaltfläche "Stoppe Replay" wird die Anzeige des Replays beendet und man ist wieder im Livetracking-Modus.
In der Werkzeugleiste am oberen Rand des Bildschirms befinden sich zwei Schieberegler. Der linke Schieneregler hat die Bezeichnung "Replay Geschw.". Damit kann man einstellen, wie viele Sekunden Rennzeit in einer Sekunde echter Zeit vergehen sollen. Bei Beginn des Replays ist eingestellt, das pro 1 Sekunde Echtzeit 5 Sekunden im Replay vergehen sollen. Diese Einstellung kann man natürlich verändert, bis zu einem Verhältnis von 1 zu 20.

Stellt man diesen Schieberegler ganz nach links, vergehen pro Sekunde Echtzeit genau 0 Sekunden im Replay. Der Replay ist damit also angehalten, das ist dann imm Prinzip die Pause Funktion.
Der zweite Schieberegler mit der Bezeichnung "Spurlänge" bestimmt die Länge der Bootsspur, also eine Linie, die den vergangenen Kurs des Bootes anzeigt. Die Einheit dieser Angabe ist in Minuten. Es werden also die Fahrspuren der letzten X Minuten jedes Bootes angezeigt.

Hinweis: Wenn man bei diesem Schieberegler die Schiebeposition ganz nach rechts verschiebt, dann wird die Spurlänge auf maximal gestellt. Das bedeutet, dass man den bislang gesamt gefahrenen Kursverlaufs jedes Bootes sehen kann.
Wenn man im Replay nur einzelne Boote miteinander vergleichen möchte, dann kann man mit den Schaltflächen neben den Segelnummern in der Liste die nicht benötigen Spuren einfach ausschalten.
Hinweis: Es kann sein, dass ein Schaltfeld nicht sofort reagiert, dann einfach eine Sekunde warten und das Kästchen ggf. noch mal anklicken.
Bei Regatta Hero wird in die Benutzergruppen
unterschieden. Der Wettfahrtleiter erhält am Anfang ein Begrüßungsmail, in dem der Code für die Organisation (z.B. Abkürzung des Vereinsnamens) und die Passcodes für die verschiedenen Benutzergruppen enthalten sind.
Die Einrichtung und Durchführung von Regatten kann nur vom Wettfahrtleiter durchgeführt werden. Nachfolgend wird die grundsätzliche Vorgehensweise beim Einrichten von Regatten und Bahnen beschrieben.
Jede Organisation (z.B. Verein) kann beliebig viele Regatten in Regatta Hero anlegen.Dabei wird in Regatta Hero der Begriff Regatta als Sammelbegriff für eine Regatta oder eine Regattaserie bezeichnet, die im Jahr entweder:
Läufe innerhalb einer Regatta werden von Regatta Hero automatisch angelegt und benannt. Der Name eines Laufs besteht immer aus Datum und Uhrzeit des Starts (Countdown gleich 0), also z.B. "10.10.2024 12:00".
Noch mal zur Klarstellung: Bitte beachten, dass es - mit Blick auf das zuvor Gesagte - bei wöchentlichen Regatten (z.B. Freitagsregatta) nicht notwendig ist, für jede Woche eine eigenen Regatta anzulegen, sondern es reicht eine Regatta. An diese werden dann automatisch die Läufe jeder Woche angehängt.
Jede Organisation (z.B. Verein) verfügt in Regatta Hero über einen Fundus von 20 Tonnen. Tonnen sind aber keine Bahnmarken, sondern sind lediglich Platzhalter für jeweils eine Koordinatenposition (Längen-/ Breitengrad).
Tonnen werden benötigt um Bahnmarken zu verorten, wie später erklärt wird. Ein und die gleiche Tonne (Tonnenposition) kann dabei durchaus in unterschiedlichen Bahndefinitionen verwendet werden. Verändert man dann eine Tonnenposition, verändert sich der Bahnverlauf in allen Bahnen, die diese Tonnenposition referenziert haben.
Die Längen-/Breitengrad-Position jeder Tonne kann wie folgt festgelegt werden:
Wenn man Tonnen umbenennt (was im Mapviewer möglich ist) dann sollte der Namen sich auf den Ort oder die Beschaffenheit der Tonne beziehen, nicht auf die Funktion in der Bahnmarkendefinition. Richtig wäre also z.B. "Blaue Eisentonne" oder "Seezeichen XY", falsch wäre "Luvtonne".
Zur Klarstelung: Man kann keine Tonnen hinzufügen oder löschen.
Überflüssige Tonnen legt man - wie auch in der Realität - auf das Vereinsgelände oder einen anderen Ort, wo sie nicht stören.
Hinweis: In besonderen Fällen können Sie einen Regatta Hero Zugang anfordern, der über mehr als 20 Tonnen verfügt. Dafür ist aber eine nachvollziehbare Begründung notwendig.
Jede Organisation (z.B. Verein) kann beliebig viele Bahnen in Regatta Hero anlegen. Für jede Bahn müssen Bahnmarken angelegt werden. Jede neu angelegte Bahn enthält anfangs automatisch eine Start- und Ziellinie als Bahnmarken. Zwischen diese beiden initialen Bahnmarken können weitere Bahnmarken eingefügt werden.
Beim Hinzufügen, Löschen oder Bearbeiten von Bahnmarken gibt man die Bezeichnung und den Typ (Tonne oder Gate) der Bahnmarke an und wählt aus, von welcher Tonne oder Tonnen die Bahnmarke ihre Position bezieht.
Zudem kann explizit ein Rundungstyp angegeben werden. Die Standardeinstellung ist "automatisch". Das bedeutet, dass Regatta Hero aus dem Kursverlauf den Rundungstyp ableitet, was meist gut funktioniert. Bei besonderen Bahnverläufen mag es aber notwendig sein, den Rundungstyp hart vorzugeben. Zur Auswahl stehen dann eine Rundung im Uhrzeigersinn, gegen den Uhrzeigersinn oder schlicht nur ein Passieren der Boje ohne Rundung.
Hinweis: Bahnmarken sollten ihre Bezeichnung aus ihrer Funktion beziehen (z.B. Luvtonne, Leegate, 1, 2), nicht aus ihrem Ort.
In dem Mapviewer kann man sich mit Hilfe seines "Wettfahrtleiter" Passcodes anmelden und dann weitergehende Funktionen nutzen. Mit diesem Passcode kann man die Bearbeitung der Tonnenpositionen vornehmen, Regatten und Bahnen anlegen, Bahnmarken bearbeiten und die Wettfahrleitung übernehmen.
Alle Passcodes hat der Wettfahrtleiter bei der Einrichtung von Regatta Hero per Mail erhalten. Der Aufruf des Mapviewer erfolgt wie beim Zuschauer über eine URL. Die URL für den Wettfahrtleiter findet man ebenfalls im Begrüßungsmail. Der Passcode ist in dieser URL codiert.

Hinweis: also nicht als Passcode das Wort "Wettfahrtleiter" eintragen, sondern den Code aus dem Begrüßungsmail, der hinter dem Begriff Wettfahrtleiter steht.
Es wurde bereits darauf hingewiesen, dass der Begriff "Tonne" in Regatta Hero sich auf eine Positionsinfo (Längen-/Breitengrad) bezieht.
Eine Bahnmarke hingegen ist Teil einer Bahndefinition und verweist auf Tonnen, um die Position einer Bahnmarke festzulegen. Bahnmarken habe also keine eigene Position, sondern nutzen immer den indirekten Weg über Tonnenpositionen um ihre Position festzulegen.
Wichtig: Wenn man die gleiche Tonne in zwei verschiedenen Bahndefinitionen verwendet und dann die Tonne verschiebt, dann ändern sich die Bahnverläufe in beiden Bahnen. Das ist oft ein gewünschter Effekt, kann aber auch ein überraschender Effekt sein. Deshalb ist es wichtig, auf diesen Umstand erneut hinzuweisen.
Wenn man im Mapviewer bei der ausgewählten Regatta auf [Keine Regatta] geht, dann sieht man die Tonnenpositionen als gelbe Markierungen. Diese sind aber erst bearbeitbar, wenn man in der Werkzeugleiste die Option "Tonnen bearbeiten" anklickt.

Es ist nun einfach möglich, eine Tonne auf dem weissen Punkt in der Mitte des Symbols per Mausklick anzufassen und mit gedrückter Maustaste auf die neue Position zu verschieben. Auf einem Tablet oder einem Smartphone gelingt das oft auch mit dem Finger.
Sobald die neue Position gesetzt ist, wird die neue Position automatisch an Regatta Hero gesendet. Man muss nicht auf die Schaltfläche "Tonne setzen" klicken.
Es ist auch möglich, eine Tonne nur anzuklicken. In diesem Fall wird die Positionsinformation automatisch oben in das entsprechende Textfeld eingetragen. Dort kann man es dann editieren oder in die Zwischenablage kopieren. Genauso ist es natürlich möglich, einen Koordinatenwert aus der Zwischenablage einzufügen.
Wichtig: Damit eine neu eingegebene Tonnen-Koordinate an Regatta Hero gesendet wird, muss abschließend die Schaltfläche "Tonne setzen" betätigt werden.
Die Koordinateneingabe erfolgt in Regatta Hero grundsätzlich immer in Dezimalkoordinaten, nicht in Grad, Minuten, Sekunden. Die korrekte Formatierung kann man oben in der Abbildung sehen. Grundsätzlich gilt, das die Längen- bzw. Breitengrad-Zahl immer mit einem Punkt als Dezimaltrennzeichen eingegeben werden muss. Die Abtrennung zwischen Längen- und Breitengrad wird mit einem Komma bewerkstelligt.
Wenn man in Google Maps eine Koordinate anklickt und mit der rechten Maustaste auf die erfasste Koordinate klickt, dann wird die entsprechende Koordinate ebenfalls als Dezimalkoordinaten die Zwischenablage kopiert. Das Format ist dann kompatibel zu Regatta Hero.

Genauso kann man im Mapviewer einfach auf einen beliebigen Punkt der Karte klicken. Die Koordinate wird dann ebenfalls in die Zwischenablage und gleichzeitig auch in das Textfeld übertragen.
Anstatt eine Tonne mit der Maus zu verschieben, kann man also alternativ auch einfach die zu bearbeitende Tonne anklicken, dann die gewünschte neue Position auf der Karte per Mausklick spezifizieren und dann die Schaltfläche "Tonne setzen" betätigen.
Standardmäßig sind die Tonnennamen mit "Tonne 1" bis "Tonne 20" benannt. Wenn eine Tonne angeklickt wird, dann wird in der Werkzeugleiste in dem entsprechenden Auswahlfeld automatisch die selektierte Tonne eingestellt und der Name der Tonne im Textfeld daneben eingetragen. Diesen Eintrag kann man beliebig verändern und dann die Schaltfläche "Tonne setzen" betätigen. Auf diese Weise erhält die Tonne einen neuen Namen, der dann zukünftig auch in dem Auswahlfeld angezeigt wird.
Natürlich kann man eine Tonne auch wieder in ihren ursprünglichen Namen zurück umbenennen, man muss halt dann gfs. von oben die Position in der Listbox abzählen, um die ursprüngliche Tonnenbezeichnung zu rekonstruieren.
Hinweis: Wie schon in der Einführung beschrieben, sollte eine Tonne nicht nach Ihrer Funktion in der Bahn, sondern ausschließlich nach Tonnen- oder Ortsmerkmalen benannt werden. Also z.B. "Überlingen" oder "Blaue Tonne".
Mit einer ähnlichen Prozedur kann man den Schwoj einer Tonne einstellen. Grundsätzlich kann man hier einen beliebigen Wert einstellen, allerdings geht Regatta Hero mittlerweile von einem Mindestwert von 20 Metern aus, auch wenn ein kleinerer Wert eingestellt ist.
Hinweis: Wenn die Tonne nicht gerade im Boden des Sees einzementiert ist, dann sollte man den Schwoj sehr großzügig ansetzen, durchaus doppelt so hoch wie man ihn vermutet. Bei zu kleinem Schwoj kann es nämlich dazu kommen, das ein Boot nicht gewertet wird. Der Worst-Case bei zu großem Schwoj ist lediglich, dass die Meldung, wann man eine Bahnmarke passiert hat, etwas später kommt.
Hinweis: Der Mindest-Schwoj von 20 Metern wurde gewählt, weil neben dem Bojen-Schwoj ja auch eine u.U. kurzfristige größere Ungenauigkeit des GPS-Signals berücksichtigt werden muss.
Als Administrator findet man bei den Auflistung der Replays auch eine Löschen Symbol (Abfalleimer). Man kan ein Replay eines Rennens auswählen und dieses dann löschen.
Seit neuestem kann man im Mapviewer auch auf die Admin-Funktionen zugreifen, die bislang nur in der Admin-App auf dem Smartphone verfügbar waren. Eine Beschreibung der Admin-App erfolgt im nächsten Kapitel. Die Bedienung ist in der App und im Mapviewer identisch, nur die Farbgebung der Buttons und Controls ist dem Farbschema vom Mapviewer angepasst.

Die Anzeige der Admin App im Mapviewer wird durch anklicken der Checkbox "Admin-Funktionen" an und ausgeschaltet.
In den folgenden Abschnitten werden die Wettfahrtleiter-Funktionen in der Smartphone App erläutert. Wie bereits erwähnt, entspricht die beschriebene Funktionalität den Funktionen, die man auch im Mapviewer mit der Schaltfläche Admin-Funktionen aktivieren kann.
Bevor man die Wettfahrtleitung übernehmen kann, muss man eine Regatta auswählen. Dies geschieht mit dem Auswahlfeld "Regatta auswählen" in der App (bzw. dem Auswahlfeld "Regatten" im Mapviewer, wenn man die Admin-Funktionen im Mapviewer aktiviert hat).
Sobald man eine Regatta ausgewählt hat, wird die Schaltfläche "Wettfahrleitung übernehmen" aktiviert und man kann damit in die Ansicht für die Wettfahrleitung gelangen.
Nach Bestätigen der Schaltfläche "Wettfahrleitung übernehmen" wird zunächst die folgende Ansicht angezeigt. Die oberste Option mit der Bezeichnung "Bedienelemente aktivieren" hat den Zweck, die Bedieneroberfläche vor unbeabsichtigten Bedienvorgängen zu schützen.
Wenn man eine Veränderung in dieser Ansicht vornehmen möchte, muss man zunächst die Option "Bedienelemente aktivieren" anschalten. Danach sind alle Bedienelemente anwählbar.
Es ist eine gute Praxis, am Ende des jeweiligen Bedienvorgangs - wenn also keine weiteren Aktionen geplant sind - die Schaltfläche "Bedienelemente aktivieren" wieder zu deaktivieren.
Oft hat man im Vorfeld einer Regatta nicht nur eine Bahn, sondern mehrere Bahnen angelegt (siehe dazu das entsprechende Kapitel weiter hinten in dieser Anleitung). Bei unstetigen Windverhältnissen könnte man z.B. eine Bahn für eine Runde, eine zweite Bahn für 2 Runden und eine dritte Bahn mit 3 Runden anlegen. Oder man legt z.B. eine Bahn für östliche Windrichtung und eine andere Bahn für westliche Windrichtung an.
Bevor eine Wettfahrt gestartet werden kann, muss festgelegt werden, auf welcher Bahn die Wettfahrt stattfindet. Dies geschieht mit der Auswahlbox im Feld "Bahn" im oberen Bereich der Ansicht.
Hinweis: Wenn man sich mal wundert, dass trotz gesetzter Flagge Orange keine Option zum Anzeigen der Klassenflagge (Ankündigungssignal) sichtbar ist, dann liegt das daran, dass man keine Bahn ausgewählt hat.
Wenn man für eine Wettfahrt eine Startstrafe festlegen möchte, dann kann man das entsprechende Vorbereitungssignal mit dem Auswahlfeld "Vorbereitung" auswählen. Siehe dazu die folgende Abbildung.
Die jeweilige Bedeutung der ausgewählten Startstrafe (Vorbereitungsflagge) findet man in den aktuellen "Wettfahrtregeln Segeln" in den WR 30.1 bis 30.4 erläutert.
Regatta Hero unterstützt als Ankündigungszeit sowohl einen Countdown von 5 Minuten als auch verkürzt einen Countdown von 3 Minuten. Die entsprechende Auswahl nimmt man in der Auswahlliste im Feld "Ankündigungszeit" vor, wie in nachfolgender Ansicht abgebildet.
Bei beiden Countdowns gilt, dass eine Minute nach dem Ankündigungssignal die Vorbereitungsflagge gezeigt wird und mit Anbruch der letzten Minute die Vorbereitungsflagge wieder entfernt wird. Das Zeigen bzw. Entfernen der Vorbereitungsflagge wird von Regatta Hero beim Herunterzählen des Countdowns automatisch durchgeführt.
Eine Reihe von zusätzlichen Regatta Hero Funktionen lassen sich über die Schaltfläche "Optionen" aktivieren. Die nachfolgende Abbildung zeigt die entsprechenden Einstellmöglichkeiten, die im Anschluss erläutert werden.
Wenn die Flagge AP (Startverschiebung) oder die Flagge N (Abbruch) angezeigt wird und zusätzlich eine dieser beiden Buchstaben-Flaggen aktiviert ist, dann wird AP bzw. N zusammen mit dem aktivierten Buchstaben angezeigt. Laut Wettfahrtreglement werden diese Buchstaben dafür verwendet, die Segler darüber zu informieren, dass heute keine Wettfahrten mehr stattfinden (Flagge A) bzw. es zum weiteren Verlauf der Regatta Signale an Land gibt (Flagge H).
Das Aktivieren der Option "Flagge C" (Charlie) während der Regatta zeigt den Seglern an, dass die Position der nächsten Bahnmarke geändert wurde. Die Wettfahrtleitung kann z.B. bei einer dauerhaften Veränderung der Windrichtung die Position der Luvtonne verändern. In diesem Fall würde dann die Flagge C gesetzt, um die Segler zu informieren.
Standardmäßig ist bei Regatta Hero Regatten die Flagge Y (Schwimmwestenpflicht) aktiviert. Wenn man dies nicht möchte oder das Signal bereits an Land gezeigt wurde, dann kann man es hier deaktivieren.
Wenn eine Wettfahrt beendet wird, dann entfernt Regatta Hero automatisch die Flagge Orange (Startlinie bereit). Wenn man die Flagge Orange dauerhaft oben behalten möchte, dann muss man diese Option aktivieren.
Standardmäßig werden den Regattateilnehmern eine Reihe von Tracking-Informationen angezeigt, wie im nachfolgenden Screenshot angezeigt. Dazu gehört z.B. auch die errechnete Entfernung vor der Startlinie bzw. der nächsten Bahnmarke.
Wenn die Wettfahrtleitung eine Anzeige dieser Daten nicht wünscht, dann kann man sie hier deaktivieren. Dann wird lediglich noch angezeigt, wann die letzte GPS-Position aufgenommmen wurde und wann der letzte Serverkontakt stattfand.
Die Teilnehmer einer Regatta haben die Möglichkeit mit Hilfe des "Share"-Buttons in der App die URL des aktiven Rennens an Freunde und Zuschauer an Land zu senden. Wenn die Wettfahrtleitung dies nicht möchte, dann muss diese Option aktiviert werden.
Standardmäßig werden am Ende einer Wettfahrt die Teilnehmer über die App automatisch über die Ergebnisse der Wettfahrt benachrichtigt. Wenn die Wettfahrtleitung dies nicht möchte, dann muss diese Option aktiviert werden.
Regatta Hero beendet eine Regatta automatisch, wenn innerhalb von 60 Minuten nach dem Start kein Teilnehmer angemeldet ist oder wenn innerhalb 50 Minuten von keinem einzigen Teilnehmer eine Rückmeldung (GPS-Signal) empfangen wurde. Unter bestimmten Bedingungen ist es sinnvoll, diese automatische Rennerkennung zu deaktivieren, z.B. wnn lange Strecken ohne Mobilfunk-Abdeckung absolviert werden müssen.
Mit dieser Option wird erreicht, dass die Startzeit eines Bootes nicht das Startsignal ist (Countdown gleich Null), sondern der Zeitpunkt, zu dem das jeweilige Boot die Startlinie zum ersten Mal überquert.
Damit kann erreicht werden, dass bei allen Booten die tatsächliche Zeit von Überquerung der Startlinie bis zur Überquerung der Ziellinie als gesegelte Zeit gewertet wird (unter Berücksichtigung des Yardsticks). Bei Berechnung der berechneten Zeit wird also vor Division durch das Handicap erst noch die "Verspätung" beim Überqueren der Startlinie abgezogen.
Als Teilnehmer einer Regatta bekommt man eine Liste von Regatten angezeigt, aus der man dann die Regatta auswählt, an der man teilnehmen möchte. Der Wettfahrtleiter kann durch Aktivieren der Option "Regatta ausblenden" erreichen, das die gegenwärtig ausgewählte Datei abeer nicht in der Liste angezeigt wird.
Man kann z.B. alle Regatten ausblenden, außer der als nächstes stattfindenden Regatta. Wenn dann für die Regattateilnehmer nur eine Regatta in der Liste übrig bleibt, wird diese bei den Teilnehmern der Regatta auch direkt automatisch ausgewählt.
Hinweis: Der Wettfahrtleiter sieht aber immer alle Regatten in der Auswahlliste.
Mit dieser Option werden während einer Regatta keine Wettfahrtsignale angezeigt oder angesagt. Die Regatta läuft dabei still im Hintergrund, inklusive Tracking.
Diese Funktion richtet sich insbesondere an Wettfahrtleiter, die ihre eigene Startprozedur vom Startboot aus durchführen (z. B. mit getrennten Startgruppen), sowie an Flottillen, die gemeinsam segeln möchten, ohne eine formale Start- oder Wettfahrtabwicklung.
Standardmäßig werden im Mapviewer die Segelnummern als Label bzw. Indentifikation der Boote angezeigt. Aktiviert man die Option "Bootsnamen auf Karte", dann wird stattdessen der Name des Bootes verwendet. Das ist z.B. praktisch, wenn die Boote keine Segelnummer haben.
Diese Option erlaubt es einem Segler, der nur über den normalen Passcode für den Regattateilnehmer verfügt, trotzdem diese Regatta zu starten oder zu beenden.
Gedacht ist diese Option vor allem für Regatten, die oft unter dem Namen "Blaues Band" gefahren werden. Das sind Regatten, die über einen festgelegte Kurs mit stationärem Bahnmarken immer nur von einem Boot gefahren werden.
Über das Jahr kann jeder Teilnehmer dann seine individuellen Lauf fahren und die beste Zeit gewinnt.
Für den Regattateilnehmer sieht das dann wie folgt aus, wenn er eine Regatta wählt, die diese Option aktiv hat.
Bevor der Segler auf die Schaltfläche "Teilnehmen als" tippt, startet er zuerst mit der Schaltfläche "Lauf starten" den Lauf. Es beginnt dann der Startcountdown.
Nachdem er die Ziellinie überquert hat, wird der Lauf automatisch beendet.
Wenn er die Ziellinie nicht überfahren hat, kann er - nachdem er das Tracking beendet hat - mit der Schaltfläche "Lauf beenden" den Lauf auch manuell beenden.
Hintergrund Info: Die Option ist primär dafür gedacht, individuelle Rennen nach dem Muster "Blaues Band" zu fahren. Es ist aber ohne weiteres möglich, dass auch mehr als ein Boot an einem auf diese Weise gestarteten Lauf teilnimmt. Man sollte dann nur absprechen, wer den Lauf startet und ggfs. beendet (wenn nicht alle Teilnehmer über die Ziellinie gefahren sind)
Der Kurs und die Startparameter müssen vom Wettfahrtleiter des Vereins vorab festgelegt werden.
Wenn der Segler je nach Wind einen anderen Kurs auswählen können soll, dann muss der Wettfahrtleiter etnsprechend mehr als eine Regatte mit dieser Option anlegen und jeweils den entsprechenden Kurs auswählen (und im Regattanamen verwenden).
Beispiel: Es gibt einen Rundkurs, der von den Teilnehmer je nach Wind entweder im Uhrzeigersinn (Start nach Westen) oder gegen den Uhrzeigersinn (Start nach Osten) gefahren werden kann. Dazu legt der Wettfahrtleiter zwei Kurse (Ost und West) und zwei Regatten an. Die eine Regatta nennt er z.B. "Blaues Band Ost", die andere Regatta "Blaues Band West" und weist den jeweiligen Regatten dann vorab die entsprechenden Bahnen zu.
Regatta Hero bietet die Möglichkeit, den Start einer Regatta automatisch ausführen zu lassen. Dafür wählt man den Wochentag und die Uhrzeit aus, an dem der Start ausgeführt werden soll (das ist Uhrzeit, zu der der Startcountdown gleich Null sein soll).
Hinweis: Wenn ein Känguru-Start definiert ist, dann ist die eingestellte Startzeit die Startzeit des Boots, das in den Optionen als das langsamste Boot definiert wurde.
Lässt man die Option dauerhaft aktiv, dann wird der Start Woche für Woche zu der eingestellten Uhrzeit gestartet. Möchte man nur einmal zu einer voreingestellten Uhrzeit starten, dann muss man die Option nach dem erfolgten Start deaktivieren.
Wenn ein automatischer Start aktiviert ist, dann wird sowohl dem Wettfahrtleiter als auch den Wettfahrtteilnehmern dies angezeigt, indem auf der Zeitleiste der Tag und die gewählte Uhrzeit dauerhaft angezeigt wird. Beim Wettfahrtleiter sieht dies wie folgt aus.
Bei den Wettfahrtteilnehmern wird die Startzeit angezeigt, sobald sie in den Modus zur Wettfahrtteilnahme gewechselt sind, so wie nachfolgend dargestellt.
10 Minuten vor der eingestellten Startzeit (bzw. 8 Minuten beim 3-Minuten Start) zeigt Regatta Hero dann automatisch die Flagge Orange (Startlinie bereit) an. 5 Minuten (bzw. 3 Minuten) vor der eingestellten Startzeit setzt Regatta Hero automatisch das Ankündigungssignal und beginnt den Countdown bis zum Start.
Wenn du den Start einer Autostart-Regatta abbrechen möchtest, musst du dies mehr als 10 Minuten vor der geplanten Startzeit tun.
Wenn du diese Frist verpasst, stehen dir zwei weitere Optionen zur Verfügung, abhängig von der verbleibenden Zeit bis zum Start:
Befindest du dich in der 5-Minuten-Orange-Phase, bevor die Klassenflagge gesetzt wird, musst du die orangefarbene Flagge niederholen und anschließend die Flagge AP setzen.
Wenn die Klassenflagge bereits gesetzt wurde, kannst du den Start wie üblich durch Setzen der Flagge AP abbrechen.
Hinweis: Bitte nicht vergessen, diese Option abzuschalten, wenn keine weiteren automatischen Starts benötigt werden (z.B. am Saisonende). Als Erinnerung daran sollte man sich am besten einen Kalendereintrag in seinem privaten Kalender einrichten.
Regatta Hero bietet die Möglichkeit, eine Regatta nach Erreichen des Ziel-Zeitfensters automatisch zu beenden. Die Zeitspanne für das Zeitfenster kann über die Schaltfläche "Zeit einstellen" festgelegt werden.
Hinweis: Das Zeitfenster beginnt in der Sekunde, in dem das erste Boot die Ziellinie überschreitet.
Neben der klassischen Wettfahrt mit Ziellinie unterstützt Regatta Hero auch Regatten mit Zeitlimit. Damit ist gemeint, dass statt der Ziellinie eine Wettfahrtdauer vorgegeben wird. Wenn die Zeit abgelaufen ist, dann ist die Regatta beendet und die Wertung ergibt sich entsprechend der Anzahl passierter Bahnmarken und der Luftlinien-Distanz zur nächsten (nicht erreichten) Bahnmarke.
Die Einstellung der Zeitdauer der dieser Regatten erfolgt über die Schaltfläche Optionen. Sobald die Option "Zeitlimit" aktiviert ist, findet man in dem Optionen-Dialog zusätzlich zu den bereits erläuterten Optionen auch das Eingabefeld für die Dauer des Wettfahrt-Laufs in Minuten.
Zeitlimitierte Regatten benötigen einen Rundkurs. Dazu legt man bei der Bahndefinition mindestens eine Startlinie, eine Luv-Bahnmarke und - obwohl nicht benutzt - eine Ziellinie an. Wichtig ist bei diesen Regatten, dass die Tonnendefinition der Ziellinie zu 100% mit der Tonnendefinition der Startlinie übereinstimmt. Wenn also z.B. die Startlinie auf Steuerbord (Startschiff) die Tonne 1 hat und auf Backbord (Pinend) die Tonne 2, dann muss die Ziellinie unbedingt auch auf Steuerbord die Tonne 1 und auf Backbord die Tonne 2 eingestellt haben.
Die Regattateilnehmer fahren den Kurs dann Runde für Runde immer wieder neu, in dem Sie nach Passieren der Luv-Bahnmarke zurück zur Startlinie fahren, eine der Startlinientonnen umrunden und dann wieder über die Startlinie fahren.
Hinweis: Dabei kann eine der Startlinientonnen notfalls auch rein virtuell sein, also in Regatta Hero angelegt, aber in Wahrheit gar nicht auf dem See zu finden. Dann würde in der Segelanweisung stehen, man soll beim Startboot starten. Weiterhin ist es natürlich auch möglich, neben der einen Luv-Bahnmarke weitere Bahnmarken zwischen Start und Ziel zu platzieren. Der Rundkurs wird dann entsprechend länger.
Insbesondere bei Vereinsregatten ist der sogenannte "Känguru-Start" in den letzten Jahren sehr populär geworden. Das Grundprinzip ist einfach: In Abhängigkeit des jeweiligen Yardstick-Handicap hat jedes Boot seine individuelle Startzeit, dafür gibt es keine Berechnung einer gesegelten Zeit nach dem Zieleinlauf. Wer nach einem Känguru-Start als erster die Ziellinie überquert, hat gewonnen.
Man spart sich also das Berechnen der berechneten Zeit, dafür muss aber für jedes Boot eine individuelle Startzeit berechnet werden. Dies übernimmt Regatta Hero für jeden Wettfahrtteilnehmer automatisch. Der Wettfahrtleiter muss nur die geschätzte Dauer des Laufs (für ein Boot mit Yardstick 100) eingeben sowie den Yardstick des langsamsten Boots, das an der Wettfahrt teilnehmen darf. Dies geschieht wiederum über den Dialog, den man über die Schaltfläche "Optionen" erreicht.
Achtung: Falls nicht die Fahrzeit des Yardstick-100 Boots bekannt ist, sondern die Wettfahrtzeit für eine andere Yardstickzahl, z.B. 120, dann muss die vorgegebene Wettfahrtzeit für das Yardstickboot 120 erst umgerechnet werden auf die Wettfahrtzeit für die Yardstickzahl 100. Also nach folgender Formel Wettfahrzeit_100 =(Wettfahrzeit_120 * 100) / 120. Der resultierende Wert muss bei den Optionen als Dauer eingeben werden.
Hinweis: das Abschätzen der Fahrzeit-Dauer für die ausgewählte Bahn ist bei unstetigen Windverhältnissen sehr schwierig! Eine falsche Schätzung führt zwangsläufig zu einer erheblichen Benachteiligung der Boote mit niedriger bzw. hoher Yardstickzahl. Deshalb haben viele Vereine das System der traditionellen Känguru-Regatta abgeändert und fahren eine Kombination aus Känguru-Start und Zeitregatta, da damit diese Benachteiligung wegfällt. Siehe dazu das nächste Kapitel.
Wenn man eine Regatta mit Känguru-Start und Ziellinie definiert, gibt es in den Regatta-Optionen zusätzlich das Optionsfeld "Ber. Zeit bei Känguru".
Aktiviert man diese Option, wird für die Ergebniswertung nicht die Reihenfolge des Zieleinlaufs (Standardfall), sondern wie bei "normelen" Starts die berechnete Zeit des Bootes verwendet. Klingt erst mal komisch, macht aber in bestimmten Fällen auch Sinn.
Regatta Hero unterstützt Zeitregatten, die mit Känguru-Start gefahren werden. Der Vorteil gegenüber im vorherigen Kapitel beschriebenen Ziellinien-Kängururegatten ist, dass unabhängig von den Windverhältnissen alle Boote die ihnen aufgrund ihres Yardsticks zustehende Wettfahrtzeit auch tatsächlich zugestanden bekommen.
Die Definition der Parameter für diesen Wettfahrttyp entspricht der Konfiguration für die Ziellinien-Kängururegatta. Es wird also über die Schaltfläche Optionen die (diesmal tatsächliche) Dauer der Wettfahrt für das Yardstick-100 Boot eingegeben sowie der Yardstick für das langsamste teilnehmende Boote.
Achtung: Falls nicht die Wettfahrtzeit des Yardstick-100 Boots bekannt ist, sondern die Wettfahrtzeit für eine andere Yardstickzahl, z.B. 120, dann muss die vorgegebene Wettfahrtzeit für das Yardstickboot 120 erst umgerechnet werden auf die Wettfahrtzeit für die Yardstickzahl 100. Also nach folgender Formel Wettfahrzeit_100 =(Wettfahrzeit_120 * 100) / 120. Der resultierende Wert muss bei den Optionen als Dauer eingeben werden.
Das Handicap für das langsamste Boot kann durchaus auch mal großzügig aufgerundet werden. Also wenn z.B. 126 der Yardsticks des langsamsten teilnehmenden Boot ist, kann man auch 130 eingeben. Dann bekommt man einfacher ganzzahlige Werte für die resultierenden Startzeitverzögerungen.
Hinweis: In den kleinen Hinweistexten unterhalb der beiden Eingabefeldern berechnet Regatta Hero immer sofort die sich ergebenden Werte für die Startverzögerung pro Yardstick und die Dauer zwischen dem Start des langsamsten Boots und dem Start des Yardstick-Boots. Man kann also mit den Eingabewerten "spielen" um z.B. möglichst gradzahlige Minutenwerte zu bekommen.
Wenn man eine Regatta angelegt hat, dass mit dem Zeit/Weg-System gewertet werden soll, dann sieht der Konfigurations-Dialog etwas anders aus.
Grundlage für die Berechnung des Zeitversatzes ist dann die Luftlinienlänge des gewählten Kurses. Für jede nautische Meile und PHRF Punkt gibt es eine Sekunde Gutschrift bzw. Abzug.
Im zweiten Feld wird dann der Handicap Wert (z.B. PHRF) des langsamsten teilnehmenden Boots eingetragen. Regatta Hero berechnet daraus das Startdelta im Vergleich zu einem Boot mit dem Handicap 0 (z.B. PHRF Handicap gleich 0 ).
Bei Berechnung der Startzeit würde dann ein Boot mit dem Handicap (PHRF) des langsamsten Boots exakt mit dem Startsignal starten, alle anderen Boote mit niedrigerem Handicap (PHRF) würden dann entsprechend später starten (weil sie schneller sind).
Standardmäßig berechnet Regatta Hero die Länge der Kurs-Beeline automatisch. Diese Berechnung wird auch angepasst, wenn es zu einer Kursverkürzung kommt.
Sie können die Option „Beeline editierbar“ aktivieren, um die automatische Berechnung zu überschreiben und einen Wert manuell einzugeben.
Bitte beachten Sie: Wenn Sie die Länge der Kurs-Beeline manuell eingeben, müssen Sie den Beeline-Wert auch manuell anpassen, falls der Kurs verkürzt wird.
Im der Ansicht "Wettfahrtleitung übernehmen" findet man oben das folgende Icon:
In der App-Ansicht sieht das dann so aus. Das Icon ist rechts neben der Schaltfläche "Bedienung an".
Klick man darauf, dann werden alle Boote angezeigt, die die gleiche Wettfahrt ausgewählt und momentan die Option "An Wettfahrt teilnehmen" aktiviert haben.
Klick man auf einen der Listeneinträge, sieht man die Detailansicht für diesen Teilnehmer und hat die Möglichkeit, die Einträge zu editieren, zum Beispiel kann man die Handicapzahl (z.B. Yardstick) ändern. Die geänderten Daten werden an das Boot gesendet.
Nach etwas 5-10 Sekunden sieht man den geänderten Eintrag dann auch in der Liste. Hier alles etwas Geduld aufbringen und nicht gleich versuchen, die Daten erneut zu editieren.
Der Zeitverzug erklärt sich aus der Übertragung zum Server, dann zum Schiff, dann zurück zum Server und schließlich zurück zur App des Wettfahrtleiters.
Wichtiger Hinweis: Bei der Anzeige von Teilnehmern eines Verfolgungsrennens (Pursuit Race) wird das Feld "Segelverein" durch das Feld "Start Delta" ersetzt.
"Start Delta" bezeichnet die Zeitspanne, die ein Boot nach dem allgemeinen Regattastart warten muss, bevor es starten darf.
Die Steuerung der Wettfahrt erfolgt im wesentlichen über zwei große Schaltflächen, die sich unterhalb der vier Flaggen-Platzhalter befinden (nachfolgend mit grauen Pfeilen markiert).
Regatta Hero bietet dort immer nur die Steuerungsoptionen an, die im gegenwärtigen Status der Wettfahrt gemäß der geltenden Wettfahrregeln möglich sind.
Die folgende Grafik gibt einen Überblick, welche Optionen der Wettfahrtleiter mit Hilfe dieser beiden großen Schaltflächen auslösen kann. Die schwarzen Pfeillinien zeigen an, auf welche Ansicht man jeweils durch das Bestätigen einer Schaltfläche gelangt.
Überblick Steuerungsoptionen
Die einzelnen Situationen werden nachfolgend jeweils in einem separaten Abschnitt noch mal detailliert erläutert. Die Abfolge der Schritte entspricht weitgehend der aktuellen "Wettfahrtregeln Segeln" von World Sailing.
Entsprechend dem obigen Schaubild werden nachfolgend alle Phasen einer Wettfahrt durchlaufen. Dabei werden jeweils die möglichen Steuerungsalternativen erläutert.
Die nachfolgende Abbildung zeigt den Ausgangszustand vor einer Wettfahrt an. Mit Ausnahme der Flagge Y (Schwimmwestenpflicht) werden keine Signale angezeigt. Weder die Flagge Orange (Startlinie bereit) noch die Flagge AP (Startverschiebung) werden angezeigt.
Der Wettfahrtleiter hat in dieser Phase nur 2 Möglichkeiten. Entweder zeigt er durch Antippen der linken Schaltfläche die Flagge Orange (Startlinie bereit) an oder er tippt auf die rechte Schaltfläche, um damit die Flagge AP (Startverschiebung) anzuzeigen.
Wenn man im vorherigen Zustand ("Keine Wettfahrt aktiv") die rechte Schaltfläche (Flagge AP) betätigt, dann wird die Flagge für die Startverschiebung angezeigt und es ertönt auf dem Smartphone das entsprechende Schallsignal.
Bei dieser Vorgehensweise ist die Flagge Orange (Startlinie bereit) aber noch nicht gesetzt. Man kann jetzt entweder die linke Schaltfläche oder die rechte Schaltfläche betätigen.
Klickt man rechts auf die Schaltfläche (Flagge AP), dann wird die Flagge Startverschiebung wieder entfernt (mit dem entsprechenden Schallsignal).
Da zu diesem Zeitpunkt die Flagge Orange (Startlinie bereit) noch nicht gezeigt wurde, ist man dann einfach wieder im Zustand ("Keine Wettfahrt aktiv").
Betätigt man hingegen die linke Schaltfläche, dann bleibt die Startverschiebung erhalten und zusätzlich wird die Flagge Orange (Startlinie bereit) angezeigt.
Wenn man in diesem Status dann die Startverschiebung (Flagge AP) entfernt, dann zeigt Regatta Hero entsprechend der Vorgabe der Wettfahrtordnung automatisch nach 60 Sekunden das Ankündigungssignal und danach den Start-Countdown an.
Hinweis: Alternativ kann man in dieser Phase natürlich auch wieder die linke Schaltfläche (Startlinie nicht bereit) wählen und man ist wieder im vorherigen Zustand.
Wenn man im Zustand "Keine Wettfahrt aktiv" mit der linken Schaltfläche direkt die Flagge Orange setzt, dann erscheint die folgende Darstellung mit der Option, entweder die Flagge Orange wieder zu entfernen (Startlinie nicht bereit) oder das Ankündigungssignal anzuzeigen (Klassenflagge).
Entscheidet man sich mit Tippen auf die rechte Schaltfläche für die Anzeige des Ankündigungssignals, dann ertönt ein Schallsignal und es beginnt - wie in der Wettfahrtordnung festgelegt - der Start-Countdown.
Hinweis: Der Start-Countdown kann nur durch das Anzeigen der Flagge AP (Startverschiebung) abgebrochen werden. Dazu im übernächsten Abschnitt mehr.
Der Startcountdown durchläuft automatisch alle in der Wettfahrtordnung definierten Phasen. Das Zeigen des Vorbereitungssignals erfolgt eine Minute nach dem Zeigen des Ankündigungssignals und sieht dann in der App wie folgt aus.
Eine Minute vor Ende des Start-Countdowns (also 4 bzw. 2 Minuten nach Zeigen des Ankündigungssignals) wird das Vorbereitungssignal automatisch entfernt.
Nun läuft der Countdown automatisch durch bis zum Start (Countdown gleich Null)
Es gibt Situationen, in denen der laufende Start-Countdown abgebrochen werden muss (z.B. bei deutlicher Veränderung der Windrichtung). In diesem Fall hat man die Möglichkeit, mit der einzig sichtbaren Schaltfläche (rechts) die Flagge AP (Startverschiebung) zu zeigen. Nan sieht als Ergebnis dann die folgende Ansicht.
Mit dem Anzeigen des Signals wird dann auch der zugehörige Schallsignal auf dem Smartphone abgespielt. Man befindet sich dann wieder in der Phase, in der man entweder mit der linken Schaltfläche die Flagge Orange entfernt (Startlinie nicht bereit) oder mit der rechten Schaltfläche die Flagge AP (Startverschiebung) entfernt.
Achtung! Beim Entfernen der Flagge AP (Startverschiebung) bei gesetzter Flagge Orange wird das Ankündigungssignal automatisch nach 60 Sekunden gezeigt und der Start-Countdown beginnt erneut.
Hinweis: Möchte man die Flagge AP (Startverschiebung) entfernen, ohne das ein neuer Startcountdown ausgelöst wird, dann muss man zuerst die Flagge Orange entfernen und erst danach die Flagge AP (Startverschiebung) entfernen.
Nach dem Herunterzählen des Start-Countdowns auf Null sieht der Wettfahrtleiter die folgende Ansicht. Zusätzlich zu den 2 bekannten Schaltflächen sind unterhalb nun 2 weitere Schaltflächen verfügbar.
Die beiden oberen Schaltflächen werden in den nachfolgenden beiden Abschnitten einzeln erläutert.
Die Schaltfläche oben links dient zum Anzeigen der Flagge X (Einzelrückruf). Damit wird signalisiert, dass mindestens ein Frühstart eines Teilnehmers beobachtet wurde. Betätigt man diese Schaltfläche, so erscheint die folgende Ansicht für den Wettfahrtleiter. Auch die Wettfahrt-Teilnehmer sehen natürlich diese Flagge, immer zusammen mit dem dazugehörigen Schallsignal.
Jeder Teilnehmer kann nun für sich abwägen und entscheiden, ob er die entsprechend dem gewählten Vorbereitungssignal notwendige Aktion (z.B. erneutes Eintauchen in die Startlinie) durchführen will oder ob er sicher ist, dass er nicht zu den Frühstartern gehört.
Möchte der Wettfahrtleiter die Flagge X (Einzelrückruf) wieder entfernen, dann kann er dies durch erneutes Betätigen dieser gleichen Schaltfläche tun.
Hinweis: die linke Schaltfläche für die Anzeige des Einzelrückruf wird nach 8 Sekunden ausgeblendet. Einen längeren Zeitraum zur Entscheidung, ob Einzelrückruf gezeigt wird, ist in der Praxis nicht üblich und auch nicht sinnvoll. Wurde Einzelrückruf angezeigt, dann bleibt die Schaltfläche zum Entfernen des Einzelrückrufs an dieser Stelle aber auch nach den 8 Sekunden verfügbar.
Bei einem Frühstart kann es vorkommen, dass man nicht alle Frühstarter sicher identifizieren kann. In diesem Fall gibt es für den Wettfahrtleiter die Möglichkeit, den 1. Hilfsstander zu zeigen (Allgemeiner Rückruf). Damit wird das Rennen abgebrochen und der Start kann wiederholt werden.
Wenn der Wettfahrtleiter auf die Schaltfläche oben rechts klickt, dann wird der 1. Hilfsstander (Allgemeiner Rückruf) gezeigt (mit entsprechendem Schallsignal) und man sieht die folgende Darstellung.
Hinweis: die rechte Schaltfläche für den allgemeinen Rückruf wird nach 15 Sekunden ausgeblendet. Einen längeren Zeitraum zur Entscheidung, ob allgemeiner Rückruf angezeigt wird, ist in der Praxis nicht üblich und auch nicht sinnvoll.
Nach erfolgten Anzeigen des allgemeinen Rückrufs kann man dann entweder mit der linken Schaltfläche die Flagge Orange entfernen (Startlinie nicht bereit) oder mit der rechten Schaltfläche den 1. Hilfsstander entfernen.
Achtung! Beim Entfernen des 1. Hilfsstander (Allgemeiner Rückruf) bei gesetzter Flagge Orange wird das Ankündigungssignal automatisch nach 60 Sekunden gezeigt und der Start-Countdown beginnt erneut.
Hinweis: Möchte man den 1. Hilfsstander entfernen, ohne das ein neuer Startcountdown ausgelöst wird, dann muss man zuerst die Flagge Orange entfernen und erst danach den 1. Hilfsstander entfernen.
Nach dem erfolgten Start und nach Abschluss der Phase, in der Rückrufe angezeigt werden, ändert sich die Anzeige für den Wettfahrtleiter wie nachfolgend abgebildet.
Diese drei Optionen werden in den nächsten drei Abschnitten erläutert.
Es gibt Situationen, in denen die laufende Wettfahrt abgebrochen werden muss (z.B. bei deutlicher Veränderung der Windrichtung oder eintretender Flaute). In diesem Fall hat man die Möglichkeit, mit der rechten oberen Schaltfläche die Flagge N (Abbruch der Wettfahrt) zu zeigen. Als Nächstes wird dann abgefragt, ob man sich wirklich sicher ist.
Wenn man dann auf "OK" tippt, wird auf den Smartphones die Flagge N (Abbruch der Wettfahrt) angezeigt sowie das entsprechende Schallsignal abgespielt. Der Wettfahrtleiter sieht dann die folgende Ansicht.
Nach erfolgter Anzeige der Flagge N (Abbruch der Wettfahrt) kann man dann entweder mit der linken Schaltfläche die Flagge Orange (Startlinie nicht bereit) oder mit der rechten Schaltfläche die Flagge N entfernen.
Achtung! Beim Entfernen der Flagge N (Abbruch der Wettfahrt) bei gesetzter Flagge Orange wird das Ankündigungssignal automatisch nach 60 Sekunden gezeigt und der Start-Countdown beginnt erneut.
Hinweis: Möchte man die Flagge N entfernen, ohne das ein neuer Startcountdown ausgelöst wird, dann muss man zuerst die Flagge Orange entfernen und erst danach den 1. Hilfsstander entfernen.
Bei nachlassenden Wind oder aus anderen Gründen kann sich der Wettfahrtleiter entscheiden, die Bahn zu verkürzen. Dazu tippt er unten links auf die Schaltfläche mit der Flagge S (Bahnabkürzung).
Auf den Smartphones wird die Flagge S (Bahnabkürzung) angezeigt sowie das entsprechende Schallsignal abgespielt. Der Wettfahrtleiter sieht dann die folgende Ansicht.
Am unteren Ende des Bildschirms muss der Wettfahrtleiter dann auswählen, an welcher Bahnmarke die Zielerfassung stattfinden soll. Üblicherweise ist das die Bahnmarke, auf die das führende Boot als nächstes zusteuert.
Wenn das führende Boot auf die aufgrund der Bahnverkürzung neu gesetzte Zieleinlauf-Bahnmarke zusteuert, setzt Regatta Hero automatisch die Flagge blau (Ziellinie bereit).
Wenn die Flagge blau gesetzt ist, dann kann man warten, bis das letzte Boot die Ziellinie überquert und Regatta Hero die Wettfahrt automatisch beendet.
Es kann aber auch sein, dass absehbar ist, dass ein oder mehrere Boote die Ziellinie nicht oder nicht in angemessener Zeit überqueren werden. In diesem Fall kann man auch manuell die Wettfahrt beenden, in dem man auf die linke obere Schaltfläche (Blaue Flagge entfernen) tippt. Es kommt dann zunächst die Abfrage, ob man sich sicher ist.
Wenn man hier "OK" wählt, dann wird die Wettfahrt beendet und man ist wieder im Status "Keine Wettfahrt aktiv".
Erläuterung: Der korrekte Weg zum Beenden einer Wettfahrt in Regatta Hero ist also das Entfernen einer gezeigten Flagge Blau. Wenn diese nicht angezeigt wird, dann muss sie, wie im nächsten Abschnitt beschrieben, zuerst manuell angezeigt werden.
Ein anderer Weg wäre das Abbrechen der Wettfahrt mit der Flagge N. Dabei muss aber beachtet werden, dass bei Abbruch einer Regatta keine Ergebnisse ermittelt werden und demzufolge auch keine E-Mail mit Ergebnissen versendet wird.
Falls die Flagge Blau nicht sichtbar ist (weil das führende Boot noch nicht den letzten Bahnschenkel begonnen hat), dann muss man die blaue Flagge zuerst mit Hilfe der rechten unteren Schaltfläche (Flagge Blau) anzeigen, bevor man dann die Flagge blau entfernen kann.
Nach Betätigen der rechten unteren Schaltfläche (Flagge blau zeigen) sieht der Wettfahrtleiter dann die folgende Darstellung. Dort kann er dann die Flagge blau entfernen, indem er die linke obere Schaltfläche betätigt.
Wenn man in der dann folgenden Sicherheitsabfrage die Option "OK" wählt, dann wird die Wettfahrt beendet und man ist wieder im Status "Keine Wettfahrt aktiv".
Regatta Hero kann Mitteilungen der Wettfahrtleitung an alle eingeloggten Segler senden. Dabei ist zu beachten, dass Mitteilungen nicht spezifisch für eine Regatta, sondern immer für alle Segler einer Organisation gelten. Das ist sinnvoll, weil an einem Regatta-Tag ja durchaus mehr als eine Klassenregatta gleichzeitig stattfinden kann (z.B. mehrere Klassen, die auf der gleichen Bahn jeweils nacheinander gestartet werden).
Hinweis: Die Mitteilungen funktionieren wie ein schwarzes Brett. Solange eine Mitteilung vom Wettfahrtleiter veröffentlicht ist, kann sie jederzeit von den Wettfahrt-Teilnehmern angesehen werden, also auch dann, wenn ein Wettfahrt-Teilnehmer zum Zeitpunkt der Veröffentlichung noch gar nicht in der App eingeloggt war. Es kann aber immer nur eine Mitteilung (beliebige Länge) aktiv sein.
Um eine Mitteilung zu erstellen bzw. zu verändern, tippt man im Hauptmenü auf den Menüpunkt "Mitteilung an alle Boote".
Nach Betätigen der Schaltfläche wird der folgende Bildschirm angezeigt. Dort kann man dann den Mitteilungstext eingeben bzw. bearbeiten.
Hinweis: Möchte man den Mitteilungstext löschen, dann betätigt man die Schaltfläche "Löschen". Solange ein Mitteilungstext nicht gelöscht ist, wird er angezeigt. Man sollte deshalb spätestens am Ende einer Regatta den Text löschen.
Neben den manuell erstellten Mitteilungen gibt es 2 Fälle, in denen Regatta Hero automatisch den Mitteilungstext generiert und postet. Der erste Fall ist der Hinweis an die Regattateilnehmer, dass sie eine veraltete Version der App benutzen und deshalb im Appstore auf die neueste Version aktualisieren müssen.
Der zweite Fall ist die Anzeige der Ergebnisse der zuletzt abgeschlossen Wettfahrt. Allerdings kann der Wettfahrtleiter die automatische Ausgabe der Ergebnisse in den Wettfahrtoptionen auch deaktivieren.
Die Software manage2sail bietet die Möglichkeit, Ergebnisse von Wettfahrten per Copy & Paste in von manage2sail extra dafür bereitgestellte Import-Templates zu übernehmen. Dafür sendet Regatta Hero neben der standardmäßigen Ergebnisdatei auch eine speziell für manage2sail angepasste Datei im Anhang der Ergebnis-Mail mit. Diese Datei hat den Dateinamen m2s_results_rrr_www.csv, wobei "rrr" hier für den Namen der Regatta und "www" für den Name der Wettfahrt steht.
Die m2s_results-Datei von Regatta Hero hat die folgenden Ergebnisspalten:
Sail number
Finishing Position
Manual Start Date
Manual Start Time
Finish Date
Finish Time
Sailed Time
Je nach Startvariante der Wettfahrt müssen unterschiedliche Spalten jeweils an die passende Spalte im Import-Template von manage2sail kopiert werden.
Ziellinienregatten
Für Wettfahrten mit Ziellinie (normaler Start oder Känguru-Start) muss man die folgenden 4 Spalten kopieren
Sail number
Finishing Position
Finish Date
Finish Time
Für Wettfahrten mit individuellen Start (Berliner Start) und Ziellinie muss man die folgenden 6 Spalten kopieren
Sail number
Finishing Position
Manual Start Date
Manual Start Time
Finish Date
Finish Time
Känguru-Zeitregatten
Für Wettfahrten, die ohne Ziellinie als Zeitrennen gefahren werden, braucht man nur zwei Spalten kopieren.
Sail number
Finishing Position
Nach dem Kopieren der Daten aus der m2s_results-Datei lädt man die Importdatei in manage2sail hoch.
Regatta Hero legt beim Einrichten einer neuen Organisation automatisch eine Demo Bahn und eine Demo Regatta an. Möchte man weitere Regatten oder Bahnen anlegen, dann geschieht dies unter dem Menüpunkt "Regatten und Bahnen erstellen" im Hauptmenü.
Nach Betätigen der Schaltfläche "Regatten und Bahnen erstellen" kommt man in die folgende Ansicht.
Hinweis: In dieser Ansicht kann man nicht nur neue Regatten und Bahnen anlegen, sondern man kann sie auch löschen.
Zum Anlegen einer neuen Regatta gibt man einfach den Namen der Regatta ein. Sollte beim Eintippen des Regattanamens die blaue "+" Schaltfläche plötzlich ausgegraut sein, dann hat man ein ungültiges Zeichen beim Regattanamen verwendet oder der Regattaname ist zu lang.
Zeit/Zeit (TOT)
Im Feld Bewertungssystem kann man auswählen, welches Bewertungssystem in dieser Regatta genutzt werden soll. In Europa wird meist das Zeit/Zeit-System (TOT) genutzt, also die Berechnung einer "berechneten Zeit" aus dem Handicap (z.B. Yardstick).
Das Feld 'Handicap-Basis' ist mit dem Wert 100 vorbelegt und kann aber geändert werden. In Österreich z.B. ist die Basis für das Yardstick-Handicap nicht 100, sondern 600. Wenn man z. B. das Handicap-System Texel oder SCHRS nutzen will, muss hier eine 1 eingetragen werden.
Die korrigierten (berechneten) Zeiten der Boote werden im Zeit/Zeit-System (TOT) nach folgender Formel berechnet:
Zeit_berechnet = (Zeit_gesegelt / Handicap_Boot) * Handicap_Basis
Zeit/Zeit * H (TOT)*
Dieses Bewertungssystem ist eine Variante des vorherigen Bewertungssystem. Der einzige Unterschied ist, dass nicht durch den Handicapwert dividiert wird, sondern er wird multipliziert.
Das Feld 'Handicap-Basis' ist auch hier mit dem Wert 100 vorbelegt und kann aber geändert werden. In Österreich z.B. ist die Basis für das Yardstick-Handicap nicht 100, sondern 600. Wenn man z. B. das Handicap-System Texel oder SCHRS nutzen will, muss hier eine 1 eingetragen werden.
Die korrigierten (berechneten) Zeiten der Boote werden in dieser Variante des Zeit/Zeit-Systems nach folgender Formel berechnet:
Zeit_berechnet = Zeit_gesegelt * Handicap_Boot * Handicap_Basis
Zeit/Weg (TOD)
Alternativ kann man hier auch das Zeit/Weg-System wählen. Dann wird der Handicap-Vorteil aus der Kurslänge bestimmt. Dieses System ist z.B. in den USA üblich, mit einem PHRF Handicap.
Wenn das Zeit/Weg-System (TOD) als Wertungssystem ausgewählt wurde, gibt es kein Eingabefeld für die Handicap-Basis, sondern ein Eingabefeld für den Handicap-Wert (zum Beispiel PHRF) des schnellsten Bootes. Falls z.B. das schnellste Boot in der Regatta ein Handicap von 200 hat, geben Sie diesen Wert hier ein.
Alle berechneten Zeiten im Time-on-Distance-System verwenden die folgende Formel:
Zeit_berechnet = Zeit_gesegelt - (Kurslänge * (Handicap_Boot - Handicap_schnellstes_Boot)).
One-Design (ONE)
Mit dieser Option wird komplett ohne Handicap-Werte gerechnet, das heisst die berechnete Zeit entspricht der gesegelten Zeit. Diese Option bietet sich also für Regatten an, bei den alle Boote konstruktiv gleich schnell sind.
Die Eingabe einer Handicap-Basis etc. ist hier also nicht nötig und auch nicht möglich.
Zeit_berechnet = Zeit_gesegelt
Nachdem die Daten entweder für TOT, TOD oder ONE eingegeben wurden, drücken Sie die blaue „+“-Taste neben dem neuen Regattanamen, um die Regatta zu erstellen.
Das Löschen einer bestehenden Regatta geschieht über das Auswählen der Regatta in der Listbox und betätigen der roten Mülleimer-Schaltfläche.
Hinweis: Beim Löschen einer Regatta wird die damit verbundene Bahn nicht gelöscht. Wenn man alle Replays einer Regatta löschen möchte, dann ist es sinnvoll, einfach die Regatta zu löschen und danach wieder anzulegen und die Bahn erneut zuzuweisen.
Dasselbe gilt für das Umbenennen einer Regatta. Einfach löschen und unter dem neuen Namen wieder anlegen, dann die Bahn zuweisen. Allerdings gehen bei diesem "Umbenennen" auch hier alle gefahrenen Replays verloren.
Wenn man eine leere Bahn anlegen möchte (also nur mit Start- und Ziellinie) dann einfach den Namen der neuen Bahn eingeben und die blaue "+"-Schaltfläche antippen. Auch hier gilt, dass die "+"-Schaltfläche ausgegraut wird, wenn man ungültige Zeichen verwendet oder der Name zu lang ist.
Wenn man den ersten Buchstaben eines neuen Bahnnamens eingibt, dann wird unterhalb des Eingabefelds die Möglichkeit angeboten, die neue Bahn basieren auf der Bahnmarken-Definition einer bestehenden Bahn zu erstellen. Das ist sehr praktisch, wenn man z.B. Bahnen erstellen will, die im Prinzip identisch sind, aber eine unterschiedliche Anzahl von "Runden" beinhalten.
Diese Funktion ist auch hilfreich, wenn man den Namen einer Bahn ändern will. Einfach die neue Bahn unter dem gewünschten Namen anlegen und die Bahndefinition aus der alten Bahn übernehmen. Dann den alten Bahnnamen löschen. Nicht vergessen in den Wettfahrt-Leiter Optionen die umbenannte Bahn der gewünschten Wettfahrt zuzuweisen.
Das Löschen einer Bahn geschieht durch Auswahl der Bahn und Betätigen der Mülltonnen Schaltfläche.
Hinweis: Sollte die Schaltfläche mit dem Mülltonne-Symbol nicht sichtbar sein, dann liegt das daran, das Feld "Neue Bahn" nicht leer ist. Sobald es leer ist, wird das Löschen-Symbol wieder angezeigt.
Wie bereits erwähnt, stehen die Wettfahrtleiter-Funktionen, die man in der App benutzen kann, auch im Mapviewer zur Verfügung. Dazu muss man im Mapviewer die Option "Wettfahrtleiter-Funktionen" aktivieren.
Besonders für das Festlegen der Bahn-Definition ist es besonders praktisch, die Wettfahrtleiter-Funktionen im Mapviewer zu benutzen. Deshalb wird das im Folgenden so gemacht. Grundsätzlich kann die Festlegung der Bahnmarken aber natürlich auch in der App vorgenommen werden.
Wenn in der Mapviewer-Werkzeugleiste ein Kurs ausgewählt wird, gelangt man direkt in den Bahnmarken-Editor, wie im folgenden Bildschirm dargestellt.

In der App verwendet man dafür die Menüoption „Bahnmarken definieren“. Eine gleich bezeichnete Menüoption findet man auch in den Race Office Controls im Mapviewer – jedoch nur, wenn zuvor eine Regatta in der Mapviewer-Werkzeugleiste ausgewählt wurde.
Im folgenden wird gezeigt, wie man Bahnmarken für die neu angelegte Bahn "Ost-Kurs" festlegt.
Beim Erstellen einer neuen Bahn wird automatisch eine Ziellinie mit der folgender Tonnendefinition angelegt:
Backbord = Tonne 4
Steuerbord = Tonne 3
Um diese Definition sehen zu können, muss man auf der rechten Seite des Mapviewers in der Liste der Bahnmarken die Ziellinie klicken, woraus sich dann die entsprechende Detailansicht öffnet. Im Mapviewer sieht das dann wie folgt aus.

Wir wollen jetzt die Ziellinien-Definition so ändern, dass die Ziellinie oberhalb der Startlinie liegt. Dazu benötigen wir die folgenden Tonnendefinition für die Ziellinie.
Backbord = Tonne 8
Steuerbord = Tonne 7
Dazu wählt man in den entsprechenden Auswahlfeldern diese Tonnen aus der jeweiligen Liste aus und betätigt dann die Schaltfläche "Übernehmen". Danach sieht es im Mapviewer wie folgt aus.

Nach erfolgter Definition kann man durch Klicken auf die Zeile "Ziellinie" die Detailansicht für die Ziellinie ausblenden.
Hinweis: Es ist unbedingt darauf zu achten, dass der an der Ziellinie gezeichnete Pfeil in die Richtung zeigt, durch die die Boote im Zieleinlauf fahren sollen.
Beim Erstellen einer neuen Bahn wird automatisch eine Ziellinie mit der folgender Tonnendefinition angelegt:
Backbord (Pinend) = Tonne 1
Steuerbord (Startboot) = Tonne 2
Um diese Definition sehen zu können, muss man auf der rechten Seite des Mapviewers in der Liste der Bahnmarken die Startlinie klicken, woraus sich dann die entsprechende Detailansicht öffnet. Im Mapviewer sieht das dann wie folgt aus.

Wir wollen jetzt die Startlinien-Definition so ändern, dass die Startlinie ganz unten liegt. Dazu benötigen wir die folgenden Tonnendefinition für die Startlinie.
Backbord (Pinend) = Tonne 4
Steuerbord (Startboot) = Tonne 3
Dazu wählt man in den entsprechenden Auswahlfeldern diese Tonnen aus der jeweiligen Liste aus und betätigt dann die Schaltfläche "Übernehmen". Danach sieht es im Mapviewer wie folgt aus.

Hinweis: Es ist unbedingt darauf zu achten, dass der an der Startlinie gezeichnete Pfeil in die Richtung zeigt, durch die die Boote beim Start über die Startlinie fahren sollen.
Nach erfolgter Definition kann man durch Klicken auf die Zeile "Startlinie" die Detailansicht für die Startlinie ausblenden.
Wenn alle Detailansichten zugeklappt sind, dann sieht man auf den jeweiligen Bahnmarken (hier also Startlinie und Ziellinie) Symbole für das Löschen und das Zufügen von Bahnmarken. Zusätzlich sieht man als ganz rechtes Symbol den "Griff" zum Verschieben der Bahnmarken in der Liste.

Nun wollen wir eine Luv-Bahnmarke definieren. Dazu fügen wir mit dem Plus-Symbol, dass sich auf der Startlinienzeile befindet, eine neue Bahnmarke ein, die dann automatisch hinter der Startlinie eingefügt wird.
Diese erhält standardmäßig zunächst den Namen "Neu". Nach dem Aufklappen der Detailansicht für die neue Bahnmarke sieht das im Mapviewer dann wie folgt aus.

Hier werden dann eine Reihe von Einstellungmöglichkeiten angeboten. Als Bezeichnung können wir hier zum Beispiel den Text "Luv-Bahnmarke" eingeben.
Für den Typ der Bahnmarke gibt es folgende Optionen:
Wir wählen hier den Typ "Tonne" und als Tonnendefinition wählen wir in der Auswahlliste die "Tonne 5" aus. Abschließend muss nur noch die Art der Bojenrundung spezifiziert werden. Als mögliche Rundungsoptionen gibt es die folgende Auswahl:
Wir wählen hier die Option "Automatisch".

In den meisten Fällen ermittelt Regatta Hero automatisch die richtige Rundungsrichtung, da sie sich meist zwingend aus der gelegten Bahn ergibt ("Prinzip des Schnur-Straffziehens") . Wenn das in besonderen Bahnkonfigurationen nicht wie gewünscht funktioniert, dann muss man die Rundungsrichtung manuell festlegen.
Die Option "Passieren" bietet sich nur in seltenen Fällen an, wenn der Kurs an dieser Bahnmarke ohne Rundung fortgesetzt werden soll, also z.B. nur das Erreichen der Bahnmarkenhöhe erfasst werden soll.
Nach dem Betätigen der Schaltfläche "Übernehmen" sieht das Ergebnis im Mapviewer dann wie folgt aus.

Abschließend wird noch eine Leegate angelegt. Dazu fügen wir mit dem Plus-Symbol auf der Zeile mit der Bezeichnung "Luv-Bahnmarke" erneut eine Bahnmarke ein, die dann in der Liste automatisch hinter der Luv-Bahnmarke eingefügt wird.
Diese erhält standardmäßig zunächst den Namen "Neu". Nach dem Aufklappen der Detailansicht für die neue Bahnmarke benennen wir die neue Bahnmarke mit der Bezeichnung "Lee-Gate" und wählen als Tonnentyp die Option "Gate" aus.
Das Gate wird von Luv (oben) kommend innen passiert und dann wird um eine der beiden Tonnen nach luv (oben) gewendet. Als Tonnendefinition stellen wir deshalb folgendes ein:
Steuerbord = Tonne 1
Backbord = Tonne 2
Auch hier ist es wichtig, dass der Pfeil in Fahrtrichtung zeigt, also in der Richtung, in der die Boote das Gate innen passieren.
Nach erfolgter Konfiguration des Gates und betätigen der Schaltfläche "Übernehmen" sieht das im Mapviewer dann wie folgt aus.

Damit ist die Definition der neuen Bahn abgeschlossen.
Hinweis: Möchte man als Wettfahrtleiter die Möglichkeit haben, kurz vor dem Start auszuwählen, ob man eine Runde oder 2 Runden fahren möchte, dann würde man eine 2. Bahn anlegen, die als Vorlage die oben erstellte Bahn nutzt und bei der dann nach dem vorhandenen Lee-Gate eine zweite Luv-Bahnmarke und danach ein zweites Lee-Gate hinzugefügt wird.
Siehe dazu die nachfolgende Abbildung im Mapviewer.

Vor dem Start wählt der Wettfahrtleiter dann im Menüpunkt Wettfahrleitung aus, welche der beiden Bahnen bei den vorliegenden Windverhältnissen geeigneter erscheint.
Wenn alle Detailansichten der angelegten Bahnmarken geschlossen sind, dann steht für das Löschen von Bahnmarken jeweils das Mülltonnen zur Verfügung.
Das gleiche gilt für das Verändern der Reihenfolge der Bahnmarken. Dies kann mit dem Symbol rechts neben dem Plus-Icon mit der Maus per Drag & Drop verschoben werden. Dabei beachten, dass es nicht möglich ist, eine Bahnmarke vor die Startlinie oder hinter die Ziellinie zu ziehen.

Auch nach dem Löschen oder Verschieben von Bahnmarken müssen die Änderungen danach mit der Schaltfläche "Übernehmen" final bestätigt werden.
Hinweis: Wenn man Änderungen vorgenommen hat, die man nicht übernehmen möchte, dann kann man zur Wiederherstellung des vorherigen Zustands die Schaltfläche "Verwerfen" betätigen.
Es kommt häufig vor, dass ein Verein bei seiner wöchentlichen Vereinsregatta nur eine Tonne für den Start auslegt und die Boote angehalten sind, möglichst nahe an dieser Tonne zu starten. Für Regatta Hero fehlt in solchen Fällen jedoch die zweite Tonne, die normalerweise zur Definition der Startlinie (und ggf. auch der Ziellinie) benötigt wird.
Regatta Hero bietet dafür eine Lösung: Start- und Ziellinien können automatisch berechnet werden, basierend auf der Position der vorhandenen Tonne und der jeweils nächsten (bzw. vorhergehenden) Bahnmarke. Die so entstehende Linie ist rein virtuell und wird nur im System verwendet – die Regattateilnehmer sehen sie auf dem Wasser selbstverständlich nicht.
Um dieses Feature zu aktivieren, wählt man bei der Start- bzw. Ziellinie in einer der beiden Auswahllisten für die Tonnendefinition einfach die Option "[Keine Tonne]". Dies kann auf der Steuerbord- oder Backbordseite erfolgen. Für die Seite, die mit "[Keine Tonne]" gewählt wurde, berechnet das System die Linienposition automatisch.
Hinweis: Wenn sowohl für die Start- als auch für die Ziellinie diese Option genutzt wird und die Definitionen hinsichtlich Steuerbord- und Backbordseite identisch sind, richtet Regatta Hero die beiden Linien parallel aus.
In diesem Fall ist für beide Linien ausschließlich die der Startlinie folgende Bahnmarke maßgeblich.
Wenn man zeitlimitierte Regatten fährt und Start- und Ziellinie identisch definiert sind, empfiehlt es sich, die Option "[Keine Tonne]" jeweils auf den Steuerbordseite der beiden Linien zu verwenden.
Tipp: Am besten versteht man dieses Feature, wenn man die verschiedenen Kombinationen im Mapviewer ausprobiert.
Der Wettfahrtleiter kann - nachdem er die Regatta konfiguriert und mit dem Ankündigungssignal den Start-Countdown ausgelöst hat - auch selbst Teilnehmer der Wettfahrt sein, wenn er das möchte. Auch wenn die App aufgrund der Eingabe des Admin-Codes im Wettfahrtleiter-Modus ist, stehen im Hauptmenü trotzdem auch die Menüpunkte "An Regatta teilnehmen" und "Meldedaten bearbeiten" zur Verfügung.
Die Anleitung zum Teilnehmen an Regatten wurde ja schon im Abschnitt Die App für den Segler erläutert. Sie gilt in gleicher Weise auch für den Wettfahrtleiter.
Hinweis: Eine elegante Möglichkeit in diesem Zusammenhang ist die Verwendung der Autostart-Option im Optionen Menü der Wettfahrtleitung. Man stellt eine Uhrzeit für den geplanten Start ein und hat dann alle Zeit der Welt, um sein eigenes Boot segelfertig zu machen und dann unbelastet vom Wettfahrtleiter-Stress an den Start zu gehen.
Man darf nur nicht vergessen - so wie es auch alle anderen Teilnehmer tun müssen - rechtzeitig vorm Start das Tracking zu aktivieren ("An Regatta teilnehmen").
Hinweis: Für den Ablauf der Regatta muss die App im Wettfahrtleiter-Modus nicht aktiv sein. Der komplette Verlauf der Regatta wird - solange nicht ein manueller Eingriff (z.B. Abbruch, Bahnverkürzung) notwendig ist - komplett autark und automatisch vom Server abgewickelt. Die Wettfahrtleiter-App dient da im Prinzip nur als Fernsteuerung.

Achtung: der Datenverbrauch der App im Wettfahrtleiter-Modus ist deutlich höher als beim normalen Wettfahrtteilnehmer. Wenn man z.B. an einer längeren Regatta teilnimmt, kann man sich als Wettfahrtleiter aus der App ausloggen und gegebenenfalls - wenn man selbst auch Teilnehmer ist - mit dem "normalen" Teilnehmercode wieder einloggen.
Bislang wurde gezeigt, wie man mit Hilfe des Mapviewer Tonnen verortet. Es ist aber alternativ (oder zur Verfeinerung der vorab gesetzten Position) auch möglich, mit Hilfe der App die GPS-Position einer Bahnmarken zu erfassen. Dafür gibt es im Hauptmenü die Schaltfläche "Tonne per GPS erfassen". Man kann damit eine Position einmalig oder kontinuierlich erfassen.
Tip: Wählt man vor Aufruf der Funktion "Tonne per GPS erfassen" eine Regatta aus, dann werden in der nachfolgenden Ansicht nur die Tonnen zur Auswahl angezeigt, die auch tatsächlich in der ausgewählten Regatta verwendet werden. Möchte man alle Tonnen sehen, dann einfach "[Keine Regatta]" auswählen
Hinweis: Wenn man als Wettfahrtleiter eingeloggt ist, dann ist die Funktion "Tonne per GPS erfassen" im Menü enthalten. Es ist aber auch möglich, sich mit dem Passcode für den Bojenleger in die App einzuloggen. Auch dann sieht man den Menüpunkt "Tonne per GPS erfassen" im (dann deutlich verkleinerten) Menü.
Die einmalige Erfassung bietet sich an, wenn die Tonnenposition relativ stabil ist (z.B. wenig Schwoi) und die Tonnenleger nach dem Ausbringen der Tonne per Motorboot dort auch gleich die Position erfassen wollen.

Dazu wird einfach die Option "Tonne per GPS erfassen" aufgerufen. Anschließend wird die Tonne ausgewählt, die man erfassen will.
Wichtig: ERST NACH DEM AUSWÄHLEN DER TONNE wird der Schalter "Tonnen Tracking aktiv" für ca 5 Sekunden angeschaltet.
Hinweis: Wenn man das Tonnentracking aktiv schaltet und vergessen hat, vorher die richtige Tonne auszuwählen, dann ist natürlich eine andere als die gewünschte Tonne auf die gegenwärtige Position eingestellt. Für diesen Fall gibt es die Schaltfläche "Letztes Tracking zurücknehmen".
Durch Betätigen dieser Schaltfläche wird die Position des zuletzt ausgeführten Tonnentrackings zurückgenommen und die Boje hat wieder die GPS-Koordinaten vor dem irtümlichen Tracking.
Achtung: Nicht vergessen, nach 5 bis 10 Sekunden das Tracking wieder auszuschalten, in jedem Fall bevor man mit dem Motorboot die Position der erfassten Tonne verlässt, denn in Regatta Hero wird immer nur die zuletzt erfasste Position einer Tonne gespeichert!
Wenn man die Position einer Tonne dauerhaft aktuell halten will, kann man ein "abgelegtes" altes oder preisgünstiges neues Smartphone in eine Wasserschutzhülle legen und den zuvor beschriebenen Trackingmodus einfach angeschaltet lassen.

Die Akkulaufzeit in diesem Modus beträgt zwischen 8 und 24 Stunden (je nach Modell). Und mittlerweile gibt es ja auch kostenlose Datentarife mit 3 GB, so dass diese Vorgehensweise absolut realistisch ist.
Die Firma MarkSetBot bietet GPS gesteuerte, selbstfahrende Regattatonnen an. Man gibt per Smartphone oder Tablet die Position ein. Dann fahren sie selbstständig und bleiben angetrieben durch Elektromotoren exakt auf der definierten Position.
Regatta Hero verfügt optional über eine Schnittstelle, die es Vereinen ermöglicht, alle 7 Sekunden automatisch die aktuelle Position ihrer MarkSetBot Marks in Regatta Hero zu übertragen.
Näherer Informationen über diese optionale Schnittstelle kann man über die Kontaktadresse von Regatta Hero anfordern.
Die Firma WaterSportMarks bietet GPS gesteuerte, selbstfahrende Regattatonnen an (WaterSportMarks). Man gibt per Smartphone oder Webbrowser die Position ein. Dann fahren sie selbstständig und bleiben angetrieben durch 2 Elektromotoren exakt auf der definierten Position.

Regatta Hero verfügt optional über eine Schnittstelle, die es Vereinen ermöglicht, alle 15 Sekunden automatisch die aktuelle Position ihrer WaterSportMarks in Regatta Hero zu übertragen.
Näherer Informationen über diese optionale Schnittstelle kann man über die Kontaktadresse von Regatta Hero anfordern.
Falls sie autmatische Bojen von
Regatta Hero bietet einen einfach zu benutzende MQTT Unterstützung für externe Boots- bzw. Tonnen-Tracker an. Das ist besonders interessant für DIY-Projekte auf Basis von z.B. ESP32 oder Arduino oder Raspberry Pi, kann aber letztlich universell genutzt werden, wenn es darum geht Boots- und oder Tonnenpositionen real-time in Regatta Hero zu integrieren.
Achtung! Falls die planen, die Kommunikation zu den Trackern über LoRa, LoRaWan oder Meshtastic laufen zu lassen: Das geht nicht!
Die erlaubte Bandbreite dieser Netze verbietet eine Übertragung im kurzen Zeitintervallen (Sekundenbereich) von 10-20 oder mehr Teilnehmern. Fragen Sie dazu ChatGPT oder eine andere KI.
Stattdessen müssen Sie eine Mobilfunktechnik nutzen und dann auch mit dem Kosten für die entsprechenden (zusätzlichen) SIM-Datenkarten rechnen.
Damit wird die Nutzung von Trackern anstatt Smartphones meist zu einer teuren Angelegenheit.
Die konkreten Verbindungsdaten für den Regatta Hero MQTT Broker sowie die jeweiligen Topics, an die die Daten publiziert werden können, erhält man nach Kontaktaufnahme über die Kontaktadresse von Regatta Hero.
Beispiel Payload für Bootstracker
Beispiel einer JSON Payload, die an ein Topic auf den Regatta Hero MQTT Broker publiziert werden muss, wenn es sich um ein Bootstracker handelt.
{
"passcode": "123456",
"orgid": "demo",
"raceid": "Demo Regatta",
"gps": {
"lat": 47.823938240041436,
"lon": 8.1386857025205,
"speed": 5.5,
"age": 1000,
"bat": 0.7,
"timestamp": "2011-10-05T14:48:00.000Z"
},
"boat": {
"boatid": "c32d8b45-92fe-44f6-8b61-42c2107dfe23",
"sailno": "GER 11",
"team": "Müller",
"boatclass": "ILCA 6",
"handicap": 114,
"club": "WSCS e.V.",
"boatname": "Delfin"
}
}
Beispiel Payload für Tonnentracker
Beispiel einer JSON Payload, die an ein Topic auf den Regatta Hero MQTT Broker publiziert werden muss, wenn es sich um einen Tonnentracker handelt.
{
"passcode": "386586",
"orgid": "elbe",
"gps": {
"lat": 47.823938240041436,
"lon": 8.1386857025205,
"bat": 0.7,
"timestamp": "2011-10-05T14:48:00.000Z"
},
"buoy": {
"buoyid": "buoy1"
}
}
Als buoyid sind Werte von "buoy1" bis "buoy20" erlaubt. Die timestamps sind im UTC Timestamp Format. Orgid und Passcodes sind die gleichen, die man auch in der App für das Tracken von Booten bzw. Tonnenlegen eingeben muss. Raceid ist der Name der Regatta. Die Bedeutung der übrigen Feldnamen sollten sich aus den Beispielwerten in den obigen JSON-Strukturen deuten lassen.
Nähere Informationen und Hilfestellungen bei der Implementierung können kostenlos beim Regatta Hero Team über die Regatta Hero Kontaktadresse angefordert werden.
Damit Android Smartphones ihren Standort zuverlässig und dauerhaft senden, kann unter Umständen etwas "Fine-Tuning" erforderlich sein. Das hängt damit zusammen, dass Android - anders als Apple - ein freies Betriebssystem ist.
Damit haben die Hersteller die Möglichkeit, vom Android-Standard abzuweichen und zum Beispiel recht abenteuerliche "Batteriespar"-Modi einzuführen, die - wenn aktiviert - den Hintergrundbetrieb einer App unterbinden. Dann funktioniert Regatta Hero nicht, denn die App muss ja auch dann die GPS Position erfassen, wenn der Sperrbildschirm an ist. Diese "Batteriespar"-Modi müssen beim Betrieb von Regatta Hero außer Funktion gesetzt sein.
Im nachfolgenden werden die häufigsten Fehlerquellen beschrieben, alle weiteren Tipps findet man hinter dem angegeben Link im letzten Kapitel dieses Abschnitts.
Hinweis: Es ist eine gute Idee, für das Regatta Hero Tracking ein dediziertes, kostengünstiges und vor allem problemfreies Smartphone anzuschaffen, dass ohne das nachfolgend geschilderte Troubleshooting einfach direkt funktioniert. Bitte dazu diesen Beitrag auf unserem Blog lesen.
Unter Android kann es vorkommen, dass Android sich entschließt, plötzlich die Positionsdaten eines nahegelegenen (bis zu 2 km entfernten) WLAN-Hotspots als Standort-Referenz heranzuziehen. Viele Hotspots senden nämlich ihre Position zusammmen mit ihrem Funksignal.
Das ist aber nicht die Position des Bootes, sondern z.B. die Position einer Eisdiele an Land, die ihren Gästen einen WLAN-Hotspot anbietet. Und das passiert auch dann, wenn man nicht mit dem WLAN verbunden ist und sogar dann, wenn man das WLAN ausgeschaltet hat an seinem Android Smartphone.
So kommen dann diese aberwitzigen Positionsdaten zustande. Besonders häufig - aber nicht nur - kann das auch dann passieren, wenn sich das Android-Smartphone im Batteriesparmodus befindet. Alle Hintergründe und wie man die Option "Standortgenauigkeit verbessern" ausschaltet, findet man hinter diesem Link.
Wie und warum man die Option "Standortgenauigkeit verbessern" ausschalten muss
Bitte unbedingt bei den Standort Berechtigungen in den Android Settings überprüfen, ob wirklich die die Option "Genauen Standort verwenden" angewählt ist und ob wirklich die Option "Immer zulassen" aktiv ist.
Achtung: "Standortgenauigkeit verbessern" muss ausgeschaltet sein, "Genauen Standort verwenden" muss aktiv sein. Das kann man leicht verwechseln!
In den Android Settings findet sich in der Kategorie Apps eine Liste aller installierten Apps. Dort Regatta Hero auswählen und dann die Option Akku anwählen. Darin findet sich dann die folgende Auswahlmöglichkeit.
Hier bitte unbedingt die Option "Uneingeschränkt" wählen. Dadurch wird sichergestellt, dass Regatta Hero durchgängig läuft und nicht vom Betriebssystem eingeschränkt oder sogar beendet wird.
Einige Telefone mit bestimmten Android-Versionen verfügen über eine Funktion zum Sperren von Apps, die im Speicher geöffnet sind. Damit kann man (z.B. bei Blackview-Smartphones) verhindern, dass Apps bei Nichtbenutzung vom Betriebssystem aus dem Speicher geworfen werden.
Gehe dafür zum Bildschirm „Zuletzt verwendet“ und tippe auf das gewünschte App-Symbol von Regatta Hero. Dann tippe auf „Diese App sperren“ oder ggfs das Schloss-Symbol. Wenn du dann alle geöffneten Apps über den Bildschirm „Zuletzt verwendet“ löschst, wirkt sich dies nicht auf die gesperrte App Regatta Hero aus. Nebeneffekt: Die App wird auch nicht automatisch von Android aus dem Speicher geworfen, weil es denkt, die App wird nicht im Vordergrund benutzt.
Je nach Hersteller des Android-Smartphone kann es sein, dass dort Apps- oder Funktionen installiert sind, die einfach jede Applikation, die nicht im Vordergrund aktiv ist, beendet und aus dem Speicher wirft. Man meint, damit ein Quäntchen Energie sparen zu können. Das ist ein KO-Kriterium für Regatta Hero, da dann das Tracking im Hintergrund unterbunden wird.
Ob so eine Funktion bei Deinem Smartphone aktiv ist, merkst du spätestens dann, wenn die Tracking-Funktion von Regatta Hero im Hintergrund plötzlich endet, wenn man die Bildschirmsperre aktiviert oder ganz einfach nur eine andere App in den Vordergrund geholt hat.
Es kann aber auch sein, dass man dich fairerweise nach dem Aufruf von Regatta Hero über diesen Umstand aufklärt. Das wäre dann ein Dialog, der z.B. wie folgt aussieht.
In diesem Fall wird angeboten, die App auf eine sogenannte "Whitelist" zu setzen, damit die App im Hintergrundbetrieb nicht beendet wird. Das muss man unbedingt machen.
Kommt kein Dialog wie im vorherigen Abschnitt gezeigt, dann muss man in den Einstellungen oder in der Liste der installierten App detektivisch nach einer solchen App suchen. Im folgenden Screenshot ist zum Beispiel die App "Systemmanager" aufgeführt, mit der man die entsprechenden Einstellungen vornehmen kann.
Nach Aufruf dieser App könnte z.B. ein Menü erscheinen, wie im folgenden Bildschirm angezeigt wird, wobei jeder Hersteller da seinen eigenen Weg geht. Egal wie es bei deinem Smartphone gemacht wird , Menüpunkte wie "Auto-Speicherreinigung" oder "Memory-Cleanup" weisen den Weg in die richtige Richtung.
Wenn man den richtigen Weg gefunden hat, dann wird man zum Beispiel auf einen Auswahlbildschirm wie den nachfolgenden geführt. In diesem Fall kann man für jede einzelne App einstellen, ob die vermeintliche Optimierungsfunktion ausgeführt werden soll oder nicht ("Whitelist"). Für Regatta Hero also unbedingt einstellen, dass diese App nicht automatisch aus dem Speicher geworfen werden soll, wenn sie im Hintergrund läuft.
Wie gesagt, eine solche Option sieht - wenn vorhanden - bei jedem Smartphone u.U. anders aus.
Manchmal ist es die einfachste Option oder sogar notwendig, die ganze Memory Cleanup App zu deinstallieren. Bei einem Blackview Smartphone hatte z.B. das "Whitelisten" von Regatta Hero im Systemmanager keinen positiven Effekt gehabt. Erst als die komplette App "Systemmanager" vom Smartphone deinstalliert war, funktionierte das Smartphone mit Regatta Hero problemlos.
Hier ist die URL für ein kostenloses Tool, mit dem man diese schädlichen System-Apps deinstallieren kann. Die App heisst ADB Appcontrol und ist sehr einfach zu bedienen.

Der guten Ordnung halber: Wir übernehmen keine Haftung für Eingriffe in dein Smartphone-Betriebssystem.
Für weiteres Fine-Tuning haben wir einen Troubleshoot-Guide unter dem Link https://www.regattahero.com/troubleshooting.html bereitgestellt. Man kann den Link auch in der App unter dem Menüpunkt "Probleme beim Einloggen?" aufrufen.
Weiter Infos zu dem unglücklichen Erfindungsreichtum der Android-Hersteller findet man dann noch unter folgendem Link: https://dontkillmyapp.com/. Wenn das Tracking mit Android-Smartphones nicht funktioniert, muss man sich leider hier durcharbeiten.

Hinweis: Wenn man es einmal geschafft hat, Probleme bei der Standorterfassung zu beseitigen, werden diese Optimierungen bei allen zukünftigen Regatta beibehalten. Es lohnt sich, hier etwas Zeit zu investieren.